Tagtäglich

Samstag, 31. Oktober 2009

Die Geister, die ich rief

Heute ist es wieder soweit, es ist Halloween. Und wie jedes Jahr wird auch sicher sehr viel in den Blogs über den Brauch und das Fest geschrieben. Ich feiere mit meiner Tochter schon sehr lange Halloween, für uns hat es einen eigenen Sinn. Wir verabschieden uns von den bösen Geistern des vergangen Jahres mit allem was dazu gehört. Schon so lange, da gab es noch nicht einmal Halloweenkerzen oder ähnliches. Die gehören dazu, genauso wie ganz viel zum Essen, Glühwein und vor allem ein (möglichst schlechter) Horrorfilm. Denn auf diese Art wird es ein lustiger Abend, wir lachen eben diese bösen Geister aus. Und dieses Jahr scheinen sie sich für mich tatsächlich zu verabschieden. sarg

Denn in der letzten Woche waren für mich zwei Ereignisse, wo sich für mich und meine Situation zumindest Hoffnung ergibt. heut2 Alles ist nun etwas leichter, auch wenn es dazu teilweise wieder mal ein großer Kampf war. Und ich werde zusehen, dass diesmal keine neuen Geister Einzug halten. horror

In diesem Sinne, feiert auch schön, oder verabschiedet auch zumindest von den bösen Geistern des vergangenen Jahres. Happy Halloween! heut1

Donnerstag, 24. September 2009

Schatzkammer

Inzwischen habe ich mein Projekt "Rundumsanierung" so langsam in Angriff genommen. Dabei steht es noch gar nicht fest, ob es überhaupt stattfindet. Ich ziehe einen Umzug in Erwägung, und im Falle des Falles möchte ich mich eben nicht mit Renovierungsarbeiten aufhalten. Falls eben nicht, dann schaut es nur umso schöner aus. Und da das eben alles noch nicht fest steht, habe ich auch alle Zeit der Welt. zwinker Insgesamt möchte ich das einfach nur bis Weihnachten erledigt haben.

Und als erstes war eine Abstellkammer angesagt. An sich kein großes Dings, sie brauchte nur gestrichen zu werden. Aber was sich da im Laufe der Zeit so alles ansammelt. Insgesamt waren es nachher vier große Mülltüten, ich zeige manchmal doch Messiqualitäten. Alte und kaputte Lampen, Taschen, sogar altes Kaninchenfutter hat sich angefunden. Aber auch längst vergessene Schätze. Wunderschöne Schals, ob nun aus Wolle oder Seide. Ein Hut (ohne drei Ecken), fast neue Schuhe, die momentan sogar richtig modern sind. Und gerade solche Aufräumungsarbeiten machen richtig Spaß. Wo ich aber bei den Heizkörpern (welche als nächtes Projekt gedacht sind), so etwas meine Zweifel habe. denk

Aber vorher werde ich mal zusehen, dass ich meine Gänse erwische. jaeger

Montag, 21. September 2009

Das fängt ja gut an...

So, jetzt wollte ich voller Stolz ein paar Bilder zeigen, um festzustellen, dass ich mir neuen Webspace suchen muss. Jedenfalls bekomme ich es an bisheriger Stelle nicht hin. Aber die Fotos existieren! Wird also nachgeholt. Es sollten eigentlich meine Gänse sein, aber die waren schon auf dem Feld, da wollte ich nicht mehr stören. Und so habe ich eher zufällig eines meiner berühmten Reiherfotos geschossen. neu5

Wenn ich zur Zeit noch nicht so oft schreibe, es ist wirklich Zeitmangel. Unvorhersehen ist jetzt noch etwas bei mir dazu gekommen, und abends ist eigentlich meine Ruhezeit. Aber es wird sicher mehr werden. Dazu habe ich zu viel zu berichten. Wie über Bücher und Filme, über Ereignisse im Sport und was bei mir so alles passiert. Lustig wird sicher meine Berichte über diverse Renovierungsarbeiten. Oder auch einfach nur das Resultat. Ich habe nämlich noch nie Heizkörper und Türen gestrichen. tut Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekomme!

Nachtrag:

Ich glaube, jetzt habe ich die Änderung beim Anbieter begriffen. Hier das Reiherbild (ungefähr in der Mitte des Bildes, er ist auf der Flucht):


Dabei war ich gar nicht so lange nicht im Internet coolhase

Donnerstag, 16. April 2009

Drama Baby

Osterfeuer habe ich sehr gut überstanden, daran lag es jetzt nicht. Es war einfach nur das schöne Wetter, dass ich nicht zum Blog gekommen bin. Irgendwie hat man Angst, dass man da etwas verpasst. Also raus in die Natur oder auf dem Balkon. Osterfeuer war übrigens sehr angenehm, hätte ich gar nicht mal von unserer Gegend gedacht. Nicht nur wegen dem Biertest, da habe ich eh nichts geschafft. Die genaue Beurteilung der Sorten muss also noch warten. cool2

Feuer

Mein derzeitiges Problem ist, dass ich auch neue Schuhe brauche. Genau gesagt, sogar 2 Paar. Sandalen, einmal welche mit etwas höheren Absatz, dann noch bequeme für längere Wege. Und für mich gibt es nichts schlimmeres als eben einen Schuhkauf. Ich besitze in der Richtung auch immer nur das Notwendigste. Jedenfalls ist ein Paar erledigt, jetzt noch die flachen Schuhe. Was für ein Graus! Schuhgeschäfte ist aus unerfindlichen Gründen meist miefig, sehr voll und laut. Und die meisten Schuhe drücken schon beim anprobieren und sehen furchtbar aus. Ich sehe schon dicke Blasen an meinen Füßen und fühle die Schmerzen. Ich hasse den Schuhkauf. denk

Vielleicht sollte ich mir als Trost ein Handtäschchen gönnen, das macht wenigstens Spaß. tut

Donnerstag, 9. April 2009

Haarig

Leider war ich ein paar Tage nicht ganz auf dem Posten, aber pünktlich zu Ostern wird es wieder.

Als ich gestern Abend meine Haare gewaschen haben, ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich sehr viele Haarpflegemittel besitze. Noch vor einigen Jahren habe ich eine bestimmte Serie benutzt, die dann aber eingestellt wurde. Und seitdem bin ich laufend am wechseln. Von der einen Sorte glänzt mein Haar ganz toll, wird aber nach einer Weile sehr dünn, Volumen gibt es wieder von einer anderen Sorte, davon werden die Haare wieder trocken. Wieder ein anderes Shampoo gibt dem blonden Haar einen schönen Goldton, aber bei regelmäßiger Benutzung geht der Glanz verloren. Und so fange ich wieder von vorne an. Im Winter muss es eine ander Pflege als im Sommer sein, und so weiter. So komme ich insgesamt auf an die 10 Flaschen, die da im Schrank stehen. Früher war alles viel einfacher. coolhase

Das war heute mal etwas für die Frauen unter uns. ostersmilie

Ich werde dann mal gleich meinen Essensvorrat für die Feiertage aufstocken, bevor in den Supermärkten Weltuntergangsstimmung herrscht. Und natürlich den Blumengruß noch vorbereiten, dazu bin ich ja noch nicht gekommen.

Damit dann allen einen schönen Start in die Osterfeiertage. kueken

Sonntag, 29. März 2009

Anfang und Ende

Dieses Wochenende findet einiges seinen Anfang und auch sein Ende. Die Sommerzeit fängt an, die Wintersportsaison hat ihr Ende. Formel 1 hat heute Früh begonnen, ebenso wie der Frühling wohl diese Woche wohl endlich seinen Einzug hält. Ich werde jedenfalls heute meinen Kleiderschrank schon mal checken, ob da genug Leichtes für warme Tage in Griffnähe ist. zwinker Und dass endlich die dicken unförmigen Sachen ihr Ende haben.

Diese Woche werde ich wohl etwas weniger zum Blog kommen, da es auch einiges für mich zu erledigen gibt. Und natürlich möchte ich dann das schöne Wetter nutzen. Damit das Hocken in der Wohnung endlich sein Ende findet. ostersmilie2

Zunächst allen noch einmal einen schönen Sonntag! zwinker

Samstag, 28. März 2009

Quäk Quäk

Ich weiß nicht woran es lag, aber gestern wurden meine Nerven auf eine harte Probe gestellt. Zunächst war ja alles noch erträglich, vor allem, da der nette Polizeibeamte eine sehr große Ähnlichkeit mit George Clooney aufwies. Aber dann geriet es aus dem Ruder, und bis abends stand ich vor einem Nervenzusammenbruch.

Zunächst musste ich während (!) des Biathlonrennens außerplanmäßig kurz etwas besorgen. Zum Supermarkt um die Ecke, und schon der Anblick der langen Schlange vor der Kasse ließ mich zusammenzucken. Dann das Übliche. Fast jeder hatte etwas, was den Ablauf weiter aufhielt. Genüßlich Kleingeld vorzählen, die Waren in Zeitlupe einpacken, darauf bestehen als Pfandgut an der Kasse und nicht am Automaten zurück genommen wird usw. Als ich endlich an der Reihe war, drängelte sich eine ältere Frau vor, die ihren Weißkohl unbedingt und sofort abgewogen haben wollte. Dass es eine Waage in der Abteilung gibt, interessierte sie nicht, denn das hatte ja mit Rechenkünsten zu tun.

Nachmittags ging es dann so weiter. Mit Öffis in die City, wo zunächst zwei stark angetrunkene Herren mit Fahrrad alles aufhielten. Es erfordert dann wohl besondere Fähigkeiten, so ein Fahrrad in die Bahn zu bekommen. Da auch kräftig gepöbelt wurde, und der eine Herr (?) ein frisches blaues Auge besaß, duckte ich mich nur tief in meinem Sitz und machte mich unsichtbar. Glücklicherweise fand dann bald das Kunststück der beiden des Ausladens der Fahrräder statt, aber ein junges Ehepaar mit Kleinkind nahm gleich den Platz wieder ein. Anscheinend führte das Kleine wohl gerade einen Lungentest durch, welches es mit Bravour bestand. 10 Minuten ununterbrochen Schreien ist jedenfalls schon eine klasse Leistung.

Schon etwas stärker entnervt, folgte wieder eine Kassenzone. Auch wieder an allen Kassen ein Massenauflauf (M*dia Markt hatte DIE Angebote), und ausgerechnet an meiner Kasse wurden mit einem Mal keine Kreditkarten mehr angenommen. Es erfolgten 5 erfolglose Versuche von verschiedenen Kunden, die jeweils mehrere Minuten dauerten. Erst als ich endlich an der Reihe war, wurden die nachfolgenden Kunden endlich darauf aufmerksam gemacht. Na ja, ich wollte ja eh bar bezahlen.

Und was jetzt in der Bahn erfolgte, dass kam mir schon wie eine Verschwörung vor. Beginnend an der Haltestelle, wo ich von zwei jungen Damen umstellt war. Fast gleichzeitig wurde da das Handy gezückt, und es ging los. Kein Plappern, kein Schnattern, sondern einfach nur ein "Quäk Quäk". Penetrant und ins Hirn schneidend. Als endlich die Bahn kam, suchte ich mir einen Platz möglichst weit von den Quäkerinnen entfernt. Leider hatte ich dabei übersehen, dass mir gegenüber zwei junge Damen saßen. Richtig, sie quäkten auch. Hoch, schrill und nervtötend. Da ich aber bald umsteigen musste, habe ich das gerade noch ohne Schreikrampf überlebt. In der nächsten Bahn achtete ich darauf, dass das Umfeld von solchen Individien frei ist. War es auch, nur diesmal wieder einige Bierkonsumenten. Die einen unterhielten sich lautstark über die Anschaffung eines Neuwagens (Jungs, und warum fahrt ihr dann mit der Quäkbahn?), und die andere Gruppe sang noch etwas lauter: "Jetzt fahrn wir nach Berlin". Was mir im ersten Moment noch einen Schrecken einjagte, aber ich war mir dann doch sicher, dass diese Bahn innerhalb von Hannover bleibt.

Noch einmal umsteigen, was kam dann? Richtig! Quäk Quäk die Dritte! Diesmal musste ich mich arg beherrschen, dass ich nicht mitquäke. Meine linke Gesichtshälfte fing schon an zu zucken, meine Gedanken machten auch nur noch Quäk. Als ich dann endlich aussteigen konnte und mein Ziel erreicht hatte, blieb ich solange stehen, bis niemand mehr in der Nähe war. Dann endlich: Quäk Quäk Quäk. Ich war es los, aber fix und fertig. Zu Hause bin ich dann gleich ins Bett. Und nun ratet mal, von was ich geträumt habe? Vielleicht war ich gestern auch nur einfach nicht belastbar. heut5

Ich wünsche dann allen ein schönes Wochenende! zwinker

Donnerstag, 19. März 2009

Wir malen die Rosen rot...

Kopf hoch Drucki - wir malen die Rosen schon wieder rot! zwinker



Blogrunde gibt es später - die Sonne scheint. loewe

Für meine Tochter habe ich immer situationsbedingte Namen. So als Anmerkung. hasi

Dienstag, 10. März 2009

Brandgefährlich

Eigentlich bin ich ja im Umgang mit Feuer sehr umsichtig. Na ja, bis auf das eine Mal, wo ich die Erfahrung gemacht hatte, dass Haarfestiger durchaus noch länger leicht entflammbar ist. Hätte mich beinahe meine Haarpracht gekostet. Oder noch die Erkenntnis, dass meine Tochter im Bademantel brennt. Glücklicherweise ohne körperliche Schäden. cool2

Nur dass ich gleich zweimal innerhalb von einer Woche die Wohnung fast in Brand gesteckt hätte, das ist wirklich bedenklich. Da ich mit Gas koche, passe ich schon immer gut auf. Und genau dieser Gasherd war es aber. Beim ersten Mal war eher Unaufmerksamkeit. Das Öl in der Pfanne schon erhitzt, aber die Vorbereitung der Zutaten nicht fertig. Also Pfanne von der Flamme geschoben, ohne darauf zu achten, ob der Griff nicht eventuell sich genau über der Flamme befindet. Ja, so eine Pfanne kann dann gewaltig brennen. neu7 Aber da der Geruch dann ebenso gewaltig war, habe ich es schnell bemerkt, und außer dem Feuerchen ist nichts weiter passiert.

Das zweite Mal war schon etwas mysteriöser. Auch hier eine Flamme am Herd entzündet, und da ich im Wohnzimmer beschäftigt war, bin ich gleich aus der Küche. Herd war soweit in Ordnung, aber anscheinend war das Feuerzeug auf dem Küchentisch noch an.

Feuerzeug

Jedenfalls fand ich es dann auf dem Küchenfußboden wieder, diverse Kleinteile des Feuerzeugs im Umfeld verstreut, und ein hübscher Brandfleck. Es ist explodiert! Ob ich da nun Glück gehabt habe, das weiß ich nicht, aber ich bin auf jeden Fall etwas aufmerksamer mit diesem Element geworden. cool2

Das Spiel mit dem Feuer liegt mir nicht unbedingt. osterhasi

Sonntag, 8. März 2009

Das kleine Schwarze

Was meine Abnehmaktion betrifft, da bin ich recht zuversichtlich, dass ich dann das Gewicht halten kann. Eigentlich war ich immer schlank, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Nur halt die letzten drei Jahre habe ich extrem zugelegt. Das hatte sicher einige Ursachen. Der Verlust der Arbeit, Kortison und einfach Langeweile. Eigentlich habe ich sogar schneller zugenommen, als jetzt abgenommen. Und ich habe nicht alle Sachen aus meiner Vorzeit weggegeben oder weggeworfen. Weil ich für so etwas das Durchhaltevermögen habe, und weil einige Sachen doch zeitlos modisch sind.

Dazu gehört eben das kleine Schwarze. Bisher hatte es noch nicht gepasst, aber heute bin ich endlich in das Kleid gekommen. Den Reisverschluss bekomme ich noch nicht ganz zu, aber es ist ja auch ein Sommerkleid. Bis dahin passt es, so etwas motiviert auf jeden Fall. Und wenn es soweit ist, dann gibt es auch ein Bild. Für mich auf so eine Art Belohnung, dass ich da durchgehalten habe. Ich bin dann übrigens von Kleidergröße 44 runter auf 34/36. Die genaue Diät kann ich gar nicht beschreiben, es war eine komplette Ernährungsumstellung. Auf jeden Fall Frühstück (was ich vorher nie getan habe), ein gutes Mittagessen, und abends gab es "nur" ein Glas Milch oder einen Joghurt. Dazwischen mindestens 6 Stunden Pause, auch keinen kleinen Snack. Und eben mehr Bewegung. Das war es eigentlich. Zum Mittag war alles erlaubt, die Portionen wurden mit der Zeit auch etwas kleiner. Nach ein paar Wochen hatte ich mich jedenfalls gut daran gewöhnt.

Und auf besonderen Wunsch von Jürgen und Mr. Gucky gibt es noch ein topaktuelles Bild meiner Hawaiipalme. Es war kein Drachenbaum. Solche besitze ich zwar auch, aber die machen keine Probleme. Zwischendurch verliert sie mal ihre Blätter, was an den hiesigen Lichtverhältnisse liegt, sie wachsen aber immer gut nach. Sie will ja mal eine große Palme werden. zwinker Und soweit geht es ihr jedenfalls gut.

Hawaiipalme

wulle

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