Nachdenkliches

Sonntag, 8. Juni 2008

Glückskind

Da ist sie wieder, so eine Schreibblockade von mir. NIcht unbedingt, weil ich so beschäftigt bin, dann aber wieder doch. Ich sitze vor dem PC, will so viel in den Blog schreiben, und dann schweife ich gedanklich ab...

Selbst wenn ich gesundheitlich nicht so auf der Höhe bin, und ich finanziell immer zu kämpfen habe, so geht es mir doch gut. Kleine Wünsche ich kann mir erfüllen, und ich bin ja zumindest nicht total eingeschränkt in meinen Aktivitäten. Es immer noch genug, dass ich an vielem teilhaben kann, und ich habe da Kompromisse für mich gefunden. So hatte ich - für mich jedenfalls - letztes Woche ein ganz besonderes Erlebnis. Bei einem Spaziergang im Park flog eine kleine Meise auf meine Hand um ein paar Kekskrümel zu picken. Wahrscheinlich sind die Vögel dort zu zutraulich, aber für mich ein schöner Moment. Und solche Momente genieße ich zur Zeit sehr intensiv.

Auslöser war für mich die Woche die Nachricht, dass jemand sehr schwer erkrankt ist. Obwohl ich dort schon sehr lange keinen Kontakt mehr habe, macht es einem bewusst wie vergänglich alles ist. Bisher habe ich wirklich das Glück gehabt, dass ich mit dem Thema "Tod" in meinem Leben sehr wenig zu tun hatte. Demzufolge macht man sich da sonst keine Gedanken. Aber es gehört dazu, genauso wie das Leben. Und genau das mache ich umso intensiver jetzt: Ich lebe und erfreue mich daran. Ich gräme mich nicht zur sehr an den Ärgerlichkeiten, sondern genieße meine Glücksmomente. zwinker

Und zur Zeit findet bei uns eine wahre Marienkäferinvasion statt. Als ob meine derzeitlichen Gedanken unterstrichen werden sollen. Sind sie doch eines der Glücksymbole schlechthin. Ich werde mal versuchen das mit der Cam etwas einzufangen. Damit allen noch einen schönen Sonntag. zwinker

Nachtrag für alle myblogger: Es geht mal wieder nicht zu Kommentieren. Ich versuche es später noch einmal.

Donnerstag, 17. April 2008

Beobachtungen

Wenn man jahrelang in der gleichen Umgebung wohnt, dann fällt einem vieles auf. So auch die Gewohnheiten von Menschen, die man eigentlich gar nicht kennt. So wohnt schräg gegenüber eine junge Frau, die statt mit ihrem Kleinkind spazieren geht, lieber das Kind in die Karre setzt, sich warm einpackt, und dann eine halbe Stunde so auf dem Balkon verbringt. Oder auf der anderen Seite, wo Tag und Nacht wohl ein Fernseher läuft. Dann ist da noch der ältere Herr, der zum Rauchen immer schön auf den Balkon geht. Das mache ich ja überwiegend auch, aber er macht nicht den Eindruck, als ob er es freiwillig macht.

Es sind noch einige Beobachtungen mehr, aber diese haben mich auf die eine oder andere Art etwas beschäftigt. Gerade diese junge Frau mit dem Kind auf dem Balkon. Ist sie zu faul, oder vielleicht krank, oder darf sie nicht? Und wenn es um kleine Kinder geht, die sich nicht wehren könnne, dann sollte man da etwas mehr Aufmerksamkeit walten lassen. Da ich sie inzwischen aber doch mal draußen mit der Karre gesehen habe, ist sie mit ziemlicher Sicherheit doch nur eine faule Socke. cool2 Und irgendwann wird sich das Kind nicht mehr mit dem Sitzen in der Karre begnügen.

Sicher stehe ich nicht den ganzen Tag am Fenster, aber wenn ich jemanden erwarte, dann bleibt mir nichts anderes übrig, denn oft höre ich die Türklingel so nicht. Und interessant ist es doch rigendwie. mrgreen

Wenn ich zur Zeit wieder etwas weniger zu lesen bin, dann ist das nicht unbedingt Zeitmangel. Aufgrund der verschiedenen Situationen bei mir, schwanke ich zwischen Wut und Resignation. Und damit ich nicht völlig ins Grübeln verfalle, beschäftige ich mich. So geht es so oft wie möglich raus, egal was für ein Wetter ist. Auch habe ich das Fotografieren etwas vernachlässigt, das möchte ich nachholen. Gerade jetzt, wo alles erblüht, und auch in der Tierwelt geschieht vieles. So habe ich schon einige Nester entdeckt. zwinker Oder so etwas wie das hier, wenn auch in grauseliger Qualität:

Eichhörnchen

Und nicht vergessen, das Voting läuft noch. zwinker

Montag, 31. März 2008

Vergangenheitsbewältigung

Letzte Woche fing schon recht turbulent an. Sperrmüll hatte ich eh einen Termin, doch dann kam ganz kurzfristig die Aufforderung Platz im Keller zu schaffen, da die Renovierungsarbeiten bei uns noch nicht abgeschlossen sind. So sollten noch Dämmplatten überall an die Decke, und für mich zeitlich recht ungünstig. Selbst die Sperrmüllentsorgung brachte kaum Platz, da seit dem Auszug meiner Tochter noch jede Menge von ihrem Zeug bei mir lagert. Sie hat auch nicht so den Platz, und das muss auch erst mal geholt werden. So wurde gestapelt und noch weiter entsorgt, und irgendwann war es geschafft.

Doch etwas ganz anderes hat mich etwas aus der Bahn geworfen. Bei einem Arztbesuch sah ich von weitem einen Mitarbeiter meiner ehemaligen Firma. Ich habe mich dann schnell verflüchtigt, doch für mich fing das ganze Grübeln wieder an. Erwähnt hatte ich es auch schon im Blog, dass damals meinem Arbeitsverlust ein massives Mobbing voraus ging. Ich rede nicht gern darüber, und für mich ist es heute noch immer unverständlich, wie sich Menschen so verhalten können. Überwiegend waren es damals nur Mitläufer, ausgegangen ist es - meiner Meinung nach - nur von einer Person, und das aus mir immer noch nicht ganz nachvollziehbaren Gründen. Und deswegen grübel ich, und deswegen hat mich diese Begegnung so gelähmt. Es hat jetzt wieder ein paar Tage gedauert bis ich mich da gefangen habe. Für Außenstehende ist es schlecht nachvollziehbar, aber diejenigen, die diese Situation damals bei mir mitbekommen haben, wissen, wie sehr mich das angegriffen und auch fast zerstört hat. Denn es ging nicht nur um den Verlust der Arbeit, das passiert halt. Sondern es wurde bewusst die Zerstörung meiner gesamten Existenz in Kauf genommen. Ich bekam dadurch eben auch die gesundheitlichen Probleme, wie der massive Hörverlust. Ich sehe das als Ganzes aus dieser Situation heraus.

Denn ich sehe auch, was sich innerhalb der letzten Jahre für mich, eben gerade dadurch, für mich geändert hat. Noch vor ein paar Jahren ging es mir gesundheitlich viel besser, und vor allem war ich finanziell unabhängig. So konnte ich einfach in ein Geschäft gehen und mir etwas Schönes und vor allem Unnötiges kaufen. Jetzt muss ich rechnen und rechnen, nur damit ich mir vielleicht mal Süßwaren oder ähnliches leisten kann. Bücher finanziere ich mich durch den Kauf - Lesen - sofortigen Verkauf, sonst wäre das nicht drin. Man entwickelt sich zum wahren Rechen- und Lebenskünstler, dabei würde ich so gerne wieder so wie früher leben.

Ich stelle mich nicht gern als Opfer dar, und bin es doch. Im Nachhinein weiß ich, dass ich da nicht viel tun konnte, und schon alles mögliche getan hatte. Das Einzige, was ich heute weiß, dass ich die Arbeit viel früher hätte verlassen müssen, aber ich habe diese Arbeit selbst geliebt. Ich ging darin auf, und versuchte das Unangenehme auszublenden. Und irgendwie hatte ich immer gehofft, dass sich das alles mal gibt. Irrtümer muss man manchmal teuer bezahlen. Und das sind alle meine Gedanken, als ich diesen Menschen letzte Woche gesehen habe.

Ich weiß auch, dass es für Leser schwer ist, auf solche umfangreichen und recht persönlichen Beiträge zu kommentieren, deswegen erwarte ich es auch nicht. Aber ich wollte zumindest schreiben, warum ich zur Zeit weniger schreibe. Aber schon das Schreiben allein ist auch eine Art Vergangenheitsbewältigung, und es hilft mir auch. Manchmal braucht man das einfach. Und irgendwann lässt mich diese Sache auch in Ruhe. zwinker

Samstag, 23. Februar 2008

Geträumt

Träume sind dazu da, um Vergangenes und Gegenwärtiges zu verarbeiten. Ohne Träume würden wir wahnsinnig werden, und an uns selbst zerbrechen. Meist ist die Erinnerung an Träume nur sehr schwach, und selten können wir sie selbst deuten. Aber letzte Nacht ist mir mein Traum in sehr guter Erinnerung geblieben, und eigentlich wusste ich auch gleich was ich jeweils mit den Einzelstücken in Verbindung bringen konnte.

Zunächst war ich in einem Hallenbad. Wundert mich nicht, da ich gestern Abend nach langer Zeit doch nach den Öffnungszeiten und Preisen geschaut hatte. Gern möchte ich mal wieder Schwimmen gehen. Allerdings stand ich im Traum am Beckenrand, und wollte partout nicht ins Wasser. Viele Menschen, Bekannte und Unbekannte waren im Wasser und ermutigten mich ins Wasser zu kommen. Ich wollte einfach nicht.

Dann ein plötzlicher Szenenwechsel. Ich stand bei meinen Eltern vor der Haustür, und war wohl gerade zu Besuch. Wunderte mich jetzt auch nicht in dem Traum, denn da war ich ja tatsächlich. Nur konnte ich nicht den Weg zur Straße nach Hause gehen, ein Mann hinderte mich, weil er am Wegesrand unbedingt erst die Blumen gießen wollte. Und ich sollte nicht nass werden. Plötzlich stand ich doch an der Straße, inmitten von einem Blumenbett, welches aber vollkommen trocken war. Die Blumen ließen auch schon die Köpfe hängen, doch ich wollte den Mann nicht darauf aufmerksam machen, und zog es vor nach Hause zu gehen.

Soweit kam ich aber nicht, denn mit einem Mal lag ich im Krankenhaus. Vor mir stand Dr. House (was sicherlich daran liegt, dass ich zwei Staffeln in einem durch geschaut habe neu5) und erklärte mir meine Heilung der Nieren. Und dass jetzt alles wunderbar funktionieren würden. Vor mir hielt er einen Messbecher, der sich weiter und weiter füllte. Dies sollte mir darstellen, wie jetzt in meinem Körper alles abläuft. Dabei bestaunte er die enorme Menge, und forderte mich auf das alles zu entsorgen. denk2

Glücklicherweise bin ich in dem Moment aufgewacht. Und wie jetzt sicher jeder erraten kann, musste ich ganz dringend auf die Toilette. Jetzt war ich aber froh, dass ich auf das Schwimmbad verzichtet, die Blumen ignoriert, und auf Dr. House nicht gehört habe. denk Manchmal sind Träume ganz simpel cool2

Leider habe ich immer noch den Schwindel, und ich denke, dass das auch anhält. Das selbst nicht nicht so schlimm, eher der Umgang damit. Und das wird eine Weile dauern, bis ich damit zurecht komme. Aber ich weiß ja, dass es geht. Es dauert eben nur.

Dazu gab es die Woche öfters Internetprobleme, jedenfalls konnte ich nicht immer online. Und das ausgerechnet, wenn mir nach Blog war. Komischerweise habe ich meinen Vertrag bei meinen Anbieter gerade verlängert. Jetzt erlauben die sich wieder etwas... spinne

Und mein Buch ist auch schon da... damit kann ich mich wohl heute in die Sonne setzen, so wie es ausschaut. Alles bereit für das Wochenende. zwinker Und ein ebenso schönes wünsche ich auch allen. zwinker

Donnerstag, 31. Januar 2008

Veränderungen

Wenn ich mich momentan etwas rar mache, dann nicht, weil es mir schlecht geht. Auch nicht gerade, weil ich so viel zu tun habe. Sondern eher, weil ich jetzt erst merke, wie sich mein Leben in letzter Zeit verändert hat, und auch, wie es sich noch verändern wird. Das beschäftigt mich, und so ganz ist mir nicht nach Internet.

Zuerst war es für mich so, dass der Auszug meiner Tochter wie eine Art Urlaub war. Mit der Zeit fehlt aber etwas. Vermissen wäre ein falscher Ausdruck dafür, eher eine Leere. Man richtet sich nach den Menschen, mit denen man zusammen lebt, und dann ist das weg. Eigene Entscheidungen in Zeiteinteilung, eigene Wahl was es zu Essen gibt, und wie das Umfeld ausschaut. Denn ich habe ja jetzt ein freies Zimmer, das wird so langsam in ein richtiges Schlafzimmer umfunktioniert. Tapetenauswahl und ein richtiges Bett. 12 Jahre habe ich auf einer Schlafcouch verbracht, Wohn- und Schlafzimmer in einem. Und da ich ja nicht viel Geld zur Verfügung habe, wird verglichen, es soll schön, aber auch nicht zu teuer werden. Eines steht jedenfalls schon fest. Es wird in Gelb- Orange- und Brauntönen gehalten. Und ganz sicher gibt es da noch eine Vorher- Nachherserie. zwinker Da muss auch noch entrümpelt werden, alte Möbel entsorgt und der Teppich kommt auch raus. Aber so nach und nach, es macht aber Spaß.

Und dazu kommt halt noch, dass ich unbedingt meine derzeitige Lage verändern möchte. Sprich, nicht mehr von dieser Institution abhängig sein. Da will, und muss sich auch, innerhalb der nächsten zwei Monaten die Situation ändern. Und wenn es nur ein Minijob ist. Das dumme ist nur, dass gerade solche Sachen meist nur mit einer Telefonnummer angeboten werden. Und momentan höre ich mal wieder etwas schlechter, d.h. telefonieren ist unmöglich. Also geht meine Suche weiter, und auch Geduld ist gefragt.

Und so komme ich momentan nicht ganz so zum Blog. Viele Gedanken, und auch Ängste. Etwas unruhig, aber auch ganz bei der Sache. Mein Gefühl sagt mir aber, dass ich es dieses Jahr schaffe. Und da habe ich mich selten geirrt. Zumindest stehen für mich Veränderungen an. So oder so. zwinker

Danke für die Nachfragen, ich werde euch auch auf dem Laufenden halten. Es können nur etwas längere Pausen dazwischen sein. Nächste Woche soll es mit dem Tapezieren losgehen. Damit allen schon einmal schönes Wochenende. zwinker

Montag, 14. Januar 2008

Sammelleidenschaften

Es liegt in unserer Natur zu Sammeln. Für schlechte Zeiten, um etwas für den Notfall zu haben. Da es aber im eigentlichen Sinn nicht mehr notwendig ist, legen sich viele eine Ersatzleidenschaft zu um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Erst dann fühlt man sich sicher, und Stolz ist auch noch dabei. Ist schon lustig, was da teilweise gesammelt wird. Größtenteils steht es nur einfach da, wird aber gehegt und gepflegt. Ich lese zwar auch gerne, aber meine Leidenschaft sind schon immer meine Filme gewesen. Hatte ich eine riesige VHS-Sammlung, was ja noch etwas einfacher war da man durch Aufnehmen viel ergänzen konnte, so habe ich mich erst vor kurzem davon getrennt. Nicht nur weil bei diesem Medium die Stunden gezählt sind, sondern auch, weil ich halt auf Untertitel angwiesen bin. Mein Sprachverständnis ist, insbesondere bei synchronisierten Filmen, dafür einfach zu schlecht.

Und jetzt bin ich auf dem Stand, dass für mich sozusagen das Gröbste vorhanden ist, und ich auf der Suche nach ausgefalleren Filmen bin um meine Sammlung zu vervollständigen. Neue Filme gibt es momentan nicht so viele die es wert sind in meine Sammlung zu kommen. Jedenfalls sind mir da zwei Sachen aufgefallen. Die eine Sache verärgert mich etwas, über die andere habe ich mich gewundert. Das hat auch mit der Art von Filmen zu tun, welche ich noch suche.

Es sind hauptsächlich Filme aus den 70er, 80er Jahren, für mich mit Erinnerungen verbunden. Keine Blockbuster, aber doch allgemein bekannt, da sie auch schon oft im Fernsehen liefen. Es ist einmal nun so, dass die meisten davon "out of print" sind, und was da Preise verlangt werden, ist wirklich unglaublich. Bis zu 100 Euro (manche sogar noch mehr), für Filme, die mal für nicht einmal 10 Euro auf dem Grabbeltisch lagen. Einige Beispiele: "Stakeout 1+2", "Die Nacht der Abenteuer" und "Remo". Jedenfalls kann ich mir das nicht leisten, und es ärgert mich, dass da die Leute so abgezockt werden, denn gerade gewerbliche Händler verlangen da zuviel. Aber da gibt es Hoffnung, da sich der Formatstreit um das neue System wohl gelegt hat, und somit die alten Filme jetzt nach und nach wieder neu erscheinen. Da wird das Interesse an diesen DVDs gleich sinken, und ergo auch die Preise. zwinker

Was mich etwas verwundert, bezieht sich auf indizierte, und sogar verbotene Filme. Auch da fehlen mir ein paar. cool2 Nicht besonders schlimmes, für mich eher Klassiker. Da konnte ich bei meiner Recherche feststellen, dass diese Filme ohne weiteres aus dem Ausland zu beziehen sind, nicht einmal besonders schwierig. Aus dem Grund, weil dort diese Sache etwas lockerer gehandhabt wird. Gerade weil bei uns letztes Jahr wieder mal eine große Diskussion darum lief, ist mir das etwas aufgestoßen. Weil ich keine Vergleiche zu Nachbarländern gehört habe. Anscheinend ist es dort kein Thema. Es handelt sich übrigens um deutsche Filme, also keine illegalen Fassungen. Weil eines dieser Nachbarländer Österreich ist, und ich weiß, dass ich Leser aus diesem Land habe, würde mich mal deren Meinung dazu interssieren. Jedenfalls finde ich es hierzulande doch etwas übertrieben. Es gibt deutsche Internetanbieter die solche Filme vertreiben, aber dort kann man sich die Angebote ohne Altersprüfung nicht einmal anschauen Nicht einmal nur den Titel und den Preis dazu. Cover und Inhalt wären nicht einmal notwendig. Es handelt sich bei mir übrigens um den 2. Teil der Halloweenserie, und ich habe recherchiert, ob der Film auf DVD Untertitel besitzt. Tut er leider nicht, und in Deutschland gibt es nur eine arg verstümmelte Version von diesem Film. Filmfans werden mich verstehen. cool2 Sonst bin ich eigentlich nicht so der Horrorfan, aber gerade die Klassiker gehören in eine Sammlung. horror

Und so ist das mit Sammelleidenschaften, nicht jeder kann das nachvollziehen. Ich verstehe manchmal auch nicht, warum sich Leute Vitrinen mit kleinen Glastierchen vollstellen, und dafür auch noch viel Geld bezahlen. Oder Kisten voll mit Kronenkorken besitzen. Aber wenn deren Augen aufleuchten, bei der Inspektion ihrer Sammlung, dann verstehe ich es. zwinker

Damit dann allein einen schönen Start in die Woche zwinker

Montag, 31. Dezember 2007

Nachlese

Wie jedes Jahr um diese Zeit gibt es heute ein paar Gedanken zum vergangenen Jahr. Am liebsten würde ich es diesmal einfach vergessen, es fing ja schon nicht so gut an. Aber natürlich hatte es auch seine guten Seiten. Und die nehme ich als Erinnerung mit. zwinker Ich werde das Jahr dieses Mal in kurzen Stichworten zusammen fassen...

Gesundheit - negativ war da gleich der Hörsturz am Anfang des Jahres. Positiv war, dass jetzt zum Ende des Jahres wieder etwas Hörvermögen zurück gekommen ist. Aber genau das macht zur Zeit Schwierigkeiten. Unmöglich für den Akustiker, da meine Hörgeräte einzustellen. Er wollte auch nicht mehr, jetzt wird die ganze Sache von der MHH übernommen. Da steht jetzt im Januar einiges an. Dann noch Zahnschmerzen ohne Ende, die Sache mit dem Fuß, und dann das noch immer ungeklärte doppelt sehen. Da aber nichts davon mehr vorhanden ist, geht es also aufwärts. zwinker

Veränderungen des Jahres- allen voran der Auszug meiner Tochter. Zwar erst Ende des Jahres, aber inzwischen ist die Ruhe in der Wohnung ganz normal für mich. Schlimm für mich war, dass der Umzug nicht so ganz friedlich abgelaufen ist. Da dachte doch tatsächlich jemand, dass er(sie) nun zwei zu Hause hätte. Eines noch als Rumpelkammer und Zweitschlafstelle inklusive Futterplatz, das andere eher als Partyraum. Aber auch das ist vorbei, so ist das wohl nicht nur bei mir gewesen. neu5

Rotes Tuch des Jahres - Behörden, Ämter und alles was dazu gehört. Auch hier gleich am Anfang des Jahres, und ist eines geschafft, kündigt sich das nächste an. denk Und das hat sich bis zum Ende des Jahres fortgesetzt. So habe ich die Aufforderung erhalten mir eine neue Wohnung zu suchen. Dann ist mein letzter Bescheid falsch berechnet, aber da tat sich trotz Einspruchs nichts. Denn alle wollten ihre Weihnachtsferien, inklusive meiner Anwältin. Und wie es ausschaut, wird es auch im neuen Jahr nicht besser. Dabei waren meine Anträge richtig, vollständig und fristgerecht. Nun nehme ich Hilfe in Anspruch, und versuche alles mögliche um nicht mehr von dieser besagten Institution abhängig zu sein. Das habe ich zwar vorher auch schon getan, aber eben allein. Als Hörbehinderte habe ich jedoch noch andere Möglichkeiten, und vielleicht erhöhen sich da meine Chancen. Vorausgesetzt, die Anträge werden diesmal richtig bearbeitet.

Erlebnisse des Jahres - Ganz eindeutig meine Fahrten mit der Deutschen Bahn. Ich bin ja noch nicht so viel herum gekommen, so waren Magdeburg und Frankfurt die eindeutigen Höhepunkte. zwinker Und hoffentlich kann ich das kommende Jahr so etwas wiederholen. Wenn, dann kommt als erstes Heidelberg dran, an Frau Waldspecht und Kalle sei gesagt, dass ich mich da auf jeden Fall rechtzeitig melden werde. Nicht, dass wir uns verpassen.

Erfreuliches des Jahres - Menschen aus meinem Umfeld. Ich glaube, dieses Jahr war das erste Jahr in meinem Leben, wo ich in dieser Richtung wirklich nur positives erlebt habe. Keine Enttäuschung, alles liebe Menschen. Egal ob aus der realen Welt, oder auch aus dem Internet. Und das ist für mich das wichtigste überhaupt, da ich sonst mit Menschen nicht sehr viel Glück hatte.

Für das kommende Jahr:
Ich habe Angst, eindeutig. Da ich weiß, dass es nicht sehr angenehm für mich werden wird. Zu vieles steht noch offen, aber gerade das, was ich in dem letzten Punkt angesprochen habe macht mich zuversichtlich. zwinker

Ich wünsche damit allen einen guten Rutsch in kommende Jahr und alles Gute dafür. Und ich möchte mich hiermit auch noch für meine vielen treuen Leser des Blogs bedanken. Feiert schön! smilie_new_039

Sonntag, 18. November 2007

Wort zum Sonntag

Da ich mir heute sozusagen frei nehme, ist auch mal wieder Zeit für den Blog. zwinker Und selbst wenn ich sonst viel zu tun habe, so verfolge ich doch das aktuelle Geschehen. Und eines, was diese Woche die Gemüter erregt hat, war die Erhöhung der Diäten von den Abgeordneten. Nicht wenig, aber das ist auch nicht, was mich direkt zum Nachdenken gebracht hat. Sondern eher die Zusatzinformationen dazu.

Ich bin der Auffassung, dass die meisten Abgeordneten diese Erhöhung zusteht, denn es war eine Anhöhung von vergleichbaren Berufen, wie Bürgermeistern oder Richtern. Aber eben diese Zusatzinformationen. Da gibt es z.B. eine Kostenpauschale für Büro usw.. Diese beträgt, wie zu lesen, fast 4000 Euro. Wo mieten die? Und was? Eine Villa? Sicher müssen von dieser Pauschale noch andere Kosten getragen werden, aber hauptsächlich ist sie Wohl für Büro und/oder Zweitwohnung gedacht. Und dann noch, wie groß so ein Büro sein darf. 54 qm hört sich jetzt nicht besonders viel an, aber wenn genau solche Abgeordnete mit abstimmen, dass einem Menschen hier zum Leben gerade mal 50 qm zustehen, falls er von Hartz IV abhängig ist, dann halte ich das für mehr als opulent. Denn meine Wohnung ist jetzt etwas zu groß und 4000 Euro kostet sie ganz sicher nicht. Aber trotzdem werde ich wahrscheinlich umgesiedelt. Angedeutet wurde es schon. Vielleicht sollte ich in die Politik. denk3

Das war jetzt mein Wort zum Sonntag, ansonsten wird abgeschaltet. Indem der Fernseher angeschaltet wird. Ich dachte da an Agatha Christie, da habe ich auch ein paar Filmchen zu liegen. zwinker

Dann macht es euch auch gemütlich, Sonne ist wohl heute nicht zu erwarten. Einen schönen Sonntag wünsche ich allen. zwinker

Dienstag, 30. Oktober 2007

Eine Stadt räumt auf

Anlässlich der heutigen Neueröffnung eines riesigen Drogeriemarktes musste ich etwas über die Entwicklung meiner Heimatstadt nachdenken. Ich habe ja fast ausschließlich hier gewohnt, und es ist schon fast beängstigend, wie sie wächst und welche Ausmaße das annimmt.

Als Kind habe ich sie noch fast mit Dorfcharakter in Erinnerung, inzwischen eher eine Shoppingstadt, welche aber immer wieder am Rand des Sterbens ist. Zwei große Einkaufszentren, drei riesige Baumärkte, Möbelmärkte und etliche kleinere Einkaufsmöglichkeiten. Dabei ist die hiesige Sozialstruktur alles andere als geeingnet dafür. Ich kenne nicht alle Fakten, lediglich aus der Kleinstadtpresse, und was man so unter Einheimischen munkelt. Gedacht war diese Einkaufsstadt wohl eher für das Umland, leider wurde da wohl bei der Vergabe der Geschäfte nicht so richtig mitgedacht. Was nutzt es, wenn fast alles Bekleidung für Teenager-Geschäfte sind, dafür es z.B. kaum etwas im Bereich Multimedia gibt. Genauso alles im Elektrobereich. Dazu muss ich nach Hannover rein. Oder auch Schuhe. Es sind zwar alle gängigen Schuhdiscounter hier vertreten, aber so etwas mute ich meine Füßen nicht zu. Und jetzt der zigte Drogeriemarkt. Er verspricht zwar anderes, aber das wird wieder leere Geschäfte bedeuten, denn die in unmittelbarer Nähe können nicht mithalten.

Und jetzt soll sich das alles ändern. Einige Geschäfte sind schon weg, das eine Einkaufszentrum steht fast leer. Alles soll renoviert werden, und dann eben die "passenden" Geschäfte Einzug finden. Aber was habe ich die letzten Jahre schon kommen und gehen sehen...

Dazu soll das Stadtbild aufgewertet werden. Die Renovierungen meiner Baugesellschaft gehören schon dazu. Eigentlich brauch ich mir auch keine Gedanken wegen Mieterhöhungen zu machen, die fanden ja schon vor ein paar Jahren statt. Und das ganz heftig. Seit meinem Einzug vor gut 10 Jahren hat sich das ja schon fast verdoppelt.

Ich bin ja gespannt, ob und wie das alles funktioniert. Gemacht wird das sicher nicht für die Bewohner dieser Stadt, sondern damit der Steuerbeutel klingelt.

Aber selbst wenn ich sicher nicht Stammkundin dieser vielen neuen Geschäfte werde, gucken kann ich doch mal. mrgreen Und deswegen werde ich mir nachher die Neueröffnung ansehen, verbunden mit weiteren Sachen. Vielleicht mache ich ja Beute. mrgreen Damit allen noch einen schönen Tag. zwinker

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Vom älter werden und älter sein

Gestern wurde ich auf recht unterschiedliche Art und Weise damit konfrontiert, dass der Zahn der Zeit nagt. Belustigent, recht schmerzhaft und auch nachdenklich. Da war zunächst eine Mail meiner Tochter. An diese merkwürdigen Zeichen habe ich mich ja schon gewöhnt, aber inzwischen brauche ich da wohl einen Übersetzer. So war unter anderem dieser Satz dabei:

i-was nettes zu happan x) ..und vllt noch n Liter Mille Mille Mille?

Was wollte mir mein Kind mitteilen? Irgendwann kam ich drauf, sie freute sich schon auf das Essen, und etwas Milch wär auch nicht schlecht. denk Ist es nun schon soweit, dass die Kommunikation junger Leute für mich nicht mehr verständlich ist? mrgreen Ich habe sie jedenfalls gebeten in Altdeutsch mit mir zu schreiben. zwinker

Und dann trage ich jetzt wohl die Quittung dafür, dass ich orthopädische Schuhe und Einlagen als Kind und Jugendliche verweigert habe. Damals war so etwas mehr als hässlich, und zu allem Überfluß habe ich jahrelang fast nur hohes Schuhwerk getragen. Jedenfalls begann vorgestern mein linker Fuß weh zu tun, und gestern früh hatte er die Form eines Luftballons mit 5 Zipfeln. cool2 Erst mal muss die Schwellung weg, dann Einlagen. Wenn das nicht fruchtet, dann eventuell eine OP. Hätte ich doch nur... denk Zu spät, und mein derzeitiges kleines Übergewicht ist sicher auch nicht unschuldig daran. Vorläufig bin ich jedenfalls außer Gefecht, gerade mal noch zum PC humpeln. Aber das zeigt mir auch, wie sorglos man mit seiner Gesundheit umgeht, solange es noch funktioniert. Auf jeden Fall werde ich da jetzt etwas umsichtiger mit vorgehen, vor allem auch etwas tun. Laufen wird es sicher nicht sein, aber da gibt es noch genug andere Möglichkeiten. Schwimmen zum Beispiel. Sobald mein Fuß wieder normale Größe hat. cool2

Und seit vorgestern bin ich wieder bei Nip/Tuck dabei, ich hatte ja schon einmal über diese Serie geschrieben, und auch hier wurde sich mit dem älter werden auseinandergesetzt. Die Angst davor, und auch wie man dazu stehen kann. "Nur" eine Serie, doch wie ich finde, wird das sehr gut getan. Vor allem ist sie auch sehr kritisch, was betreffende OPs anbelangt. Und dass jüngeres Aussehen nicht unbedingt jünger macht. zwinker

Nein, ich bin noch lange nicht alt, aber ich werde es. Und es wird langsam Zeit, dass ich mich damit befasse. Bisher habe ich das nicht so gesehen, und je früher ich etwas für mich tue, desto später werde ich das merken. zwinker Eben in Sachen Ernährung, entsprechende Bewegung, und sicher auch eine gesunde Einstellung. Dann brauch man da keine Angst zu haben.

Damit dann allen noch einen schönen Tag. zwinker
murmel

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