Zensiert
Eigentlich wollte ich heute ein anderes Stöckchen machen, aber der gestrige Beitrag und die Kommentare dazu lassen mich etwas abschweifen. Die Schulzeit kam zurück, einiges war mir ganz entfallen. Und vielleicht ist es auch für andere interessant, schon weil es manche Fächer nicht mehr in der Form gibt. Ich werde also meine schulischen Leistungen analysieren.
Angefangen mit den Hauptfächern, bis zu den Wahlfächern.
Deutsch: Kein Problem für mich, nur gewisse Themen waren einfach zu trocken. Denn dazu gehörten auch z.B. moderne Theaterstücke und Bücher. Absolut nicht mein Fall, aber Rechtschreibung und Aufsätze ohne diese trockenen Inhalte habe ich ganz gut gemeistert.
Mathematik: Mein absolutes Lieblingsfach! Rechenwettbewerbe gewonnen, meist sogar Klassenbeste. Lediglich Geometrie war nicht so ganz mein Fall. Was aber eher an meinem Unverständnis für Präzison lag.
Englisch: Das Thema hatte ich ja schon gestern, das war mein Hassfach. Egal wie intensiv ich mich damit beshäftigte, ich fand es langweilig und überflüssig. Wäre damals vielleicht schon die Zeit des Internets gewesen, hätte ich das ganz sicher anders gesehen.
Biologie: Sehr interessant für mich, und ist mir leichtgefallen. Obwohl ich mir damals nicht vorstellen konnte in diesem Bereich zu arbeiten.
Chemie: Einfach toll. In diesem Bereich hätte ich gern gearbeitet, war aber nicht möglich. Noch heute weiß ich da sehr viel, so etwas ist bei mir schnell hängen geblieben, ich brauchte da kaum lernen. Immer eine gute Note.
Physik: Fand ich etwas zu trocken, Schwierigkeiten hatte ich aber nicht. Auch da weiß ich heute noch viele Formeln.
Erdkunde: Solange es dort noch wirklich um die Länder und Landschaften ging, war es ein tolles Fach. Als es dann aber in den wirtschaftlichen Bereich wechselte, wechselte auch meine Note. So etwas von langweilig.
Geschichte: Auch hier kam es auf Inhalte an. Bis zur Industriellen Revolution eines meiner Lieblingsfächer. Danach ging es nur noch um Namen und Daten. Demzufolge sackten auch meine Noten ab. Und die Lehrerin mochte mich nicht, so wirkt sich noch einmal zusätzlich aus. Ich hatte nachher sogar mal eine 5 im Zeugnis... oje...
Sozialkunde: Wohl eines dieser Fächer, die in viele andere inzwischen aufgeteilt wurden. Und genauso war dieses Fach. Sehr abwechslungsreich, deswegen hatte ich da meist eine anständige Note. Nur wenn es um Gemeinschaftsprojekte ging, dann habe ich mich gedrückt. Also immer eher Durchschnitt.
Kunst: Mein Ideenreichtum hat mich da meist rausgerissen. Denn künstlerisch bin ich ganz sicher nicht begabt. So kann ich an das Thema Perspektive erinnern. Es sollte lediglich ein Gebäude dreidimensional gezeichnet werden. Da ich halt nicht die Geduld und Präzision hatte, zeichnete ich ein (zugegeben etwas krummes) Hochhaus, wo sich ein wahres Horrorszenario befand. Riesenspinnen und Superman im Einsatz. Auf diese Weise hatte ich zeitweise sogar eine 1 im Zeugnis.
Handwerken: Ich habe es gehabt, das weiß ich noch. Wahrscheinlich habe ich da auch eher etwas kaputt gemacht, als irgendetwas praktisches herzustellen.
Handarbeit: Aaaaaaaaaaaaaaaaargh. Habe ich da je etwas beendet?
Und habe ich schon erzählt, dass ich der Nähmaschinenkiller war? Zumindest habe ich stricken gelernt, für ein paar Schals hat es gereicht. Aber da ich immer einen guten Willen gezeigt hatte, bekam ich auch nie eine ganz schlechte Note.
Sport: Mein zweites Trauma.
Zu den Bundesjugendspielen hatte ich meist den Fuß verstaucht, aber sonst zumindest immer teilgenommen. Deswegen war die Note auch gar nicht so schlecht. Aber ich gebe es zu, ich hatte bei meiner Lehrerin ein kleines Steinchen im Brett, wahrscheinlich war es Mitleid. 
Französisch: Da hatte ich nicht ganz solche Schwierigkeiten, ich habe es auch als Wahlfach genommen. Die Sprache hat mir an sich sehr gefallen, so etwas macht viel aus. Jedenfalls hat es für guten Durchschnitt gereicht.
Kochen/Hauswirtschaft: Fand ich nur albern, da ich von Haus aus schon früh in der Küche stand. Interessant war es allerdings zu sehen, wie nichtsahnend manche am Herd standen. Damit meine ich nicht unbedingt die Jungs, die da auch teilnehmen mussten. Und das Essen danach hat immer Spaß gemacht.
Schreibmaschine: Auch so ein Knackpunkt damals. Wer noch an einer alten Schreibmaschine (so richtig mit tiefen Tasten) geschrieben hat, der weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Und damals wollte ich auf gar keinen Fall Tippse werden. Also wurde nicht geübt => Note 5. Hätte man damals schon von den PCs von heute gewusst, hätte es sicher anders ausgesehen.
Stenographie: Fand ich nur witzig, ansonsten galt das Gleiche wie für Schreibmaschine. Für mich unbrauchbar, aber die Note war nicht ganz so schlecht.
Religion: Gab es kaum, und da ich keiner Konfession angehöre, habe ich das Fach auch nicht gewählt. Übrigens das einzige Fach, welches je zur Auswahl stand.
Ich hoffe jetzt, ich habe da nichts vergessen. War ja ganz schön viel. Haben wir doch ganz schön was gelernt.
Damit wünsche ich allen ein schönes sonniges Wochenende!
Deutsch: Kein Problem für mich, nur gewisse Themen waren einfach zu trocken. Denn dazu gehörten auch z.B. moderne Theaterstücke und Bücher. Absolut nicht mein Fall, aber Rechtschreibung und Aufsätze ohne diese trockenen Inhalte habe ich ganz gut gemeistert.
Mathematik: Mein absolutes Lieblingsfach! Rechenwettbewerbe gewonnen, meist sogar Klassenbeste. Lediglich Geometrie war nicht so ganz mein Fall. Was aber eher an meinem Unverständnis für Präzison lag.
Englisch: Das Thema hatte ich ja schon gestern, das war mein Hassfach. Egal wie intensiv ich mich damit beshäftigte, ich fand es langweilig und überflüssig. Wäre damals vielleicht schon die Zeit des Internets gewesen, hätte ich das ganz sicher anders gesehen.
Biologie: Sehr interessant für mich, und ist mir leichtgefallen. Obwohl ich mir damals nicht vorstellen konnte in diesem Bereich zu arbeiten.
Chemie: Einfach toll. In diesem Bereich hätte ich gern gearbeitet, war aber nicht möglich. Noch heute weiß ich da sehr viel, so etwas ist bei mir schnell hängen geblieben, ich brauchte da kaum lernen. Immer eine gute Note.
Physik: Fand ich etwas zu trocken, Schwierigkeiten hatte ich aber nicht. Auch da weiß ich heute noch viele Formeln.
Erdkunde: Solange es dort noch wirklich um die Länder und Landschaften ging, war es ein tolles Fach. Als es dann aber in den wirtschaftlichen Bereich wechselte, wechselte auch meine Note. So etwas von langweilig.
Geschichte: Auch hier kam es auf Inhalte an. Bis zur Industriellen Revolution eines meiner Lieblingsfächer. Danach ging es nur noch um Namen und Daten. Demzufolge sackten auch meine Noten ab. Und die Lehrerin mochte mich nicht, so wirkt sich noch einmal zusätzlich aus. Ich hatte nachher sogar mal eine 5 im Zeugnis... oje...
Sozialkunde: Wohl eines dieser Fächer, die in viele andere inzwischen aufgeteilt wurden. Und genauso war dieses Fach. Sehr abwechslungsreich, deswegen hatte ich da meist eine anständige Note. Nur wenn es um Gemeinschaftsprojekte ging, dann habe ich mich gedrückt. Also immer eher Durchschnitt.
Kunst: Mein Ideenreichtum hat mich da meist rausgerissen. Denn künstlerisch bin ich ganz sicher nicht begabt. So kann ich an das Thema Perspektive erinnern. Es sollte lediglich ein Gebäude dreidimensional gezeichnet werden. Da ich halt nicht die Geduld und Präzision hatte, zeichnete ich ein (zugegeben etwas krummes) Hochhaus, wo sich ein wahres Horrorszenario befand. Riesenspinnen und Superman im Einsatz. Auf diese Weise hatte ich zeitweise sogar eine 1 im Zeugnis.
Handwerken: Ich habe es gehabt, das weiß ich noch. Wahrscheinlich habe ich da auch eher etwas kaputt gemacht, als irgendetwas praktisches herzustellen.
Handarbeit: Aaaaaaaaaaaaaaaaargh. Habe ich da je etwas beendet?
Sport: Mein zweites Trauma.
Französisch: Da hatte ich nicht ganz solche Schwierigkeiten, ich habe es auch als Wahlfach genommen. Die Sprache hat mir an sich sehr gefallen, so etwas macht viel aus. Jedenfalls hat es für guten Durchschnitt gereicht.
Kochen/Hauswirtschaft: Fand ich nur albern, da ich von Haus aus schon früh in der Küche stand. Interessant war es allerdings zu sehen, wie nichtsahnend manche am Herd standen. Damit meine ich nicht unbedingt die Jungs, die da auch teilnehmen mussten. Und das Essen danach hat immer Spaß gemacht.
Schreibmaschine: Auch so ein Knackpunkt damals. Wer noch an einer alten Schreibmaschine (so richtig mit tiefen Tasten) geschrieben hat, der weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Und damals wollte ich auf gar keinen Fall Tippse werden. Also wurde nicht geübt => Note 5. Hätte man damals schon von den PCs von heute gewusst, hätte es sicher anders ausgesehen.
Stenographie: Fand ich nur witzig, ansonsten galt das Gleiche wie für Schreibmaschine. Für mich unbrauchbar, aber die Note war nicht ganz so schlecht.
Religion: Gab es kaum, und da ich keiner Konfession angehöre, habe ich das Fach auch nicht gewählt. Übrigens das einzige Fach, welches je zur Auswahl stand.
Ich hoffe jetzt, ich habe da nichts vergessen. War ja ganz schön viel. Haben wir doch ganz schön was gelernt.
Damit wünsche ich allen ein schönes sonniges Wochenende!
Trick_17 - 21. Mrz, 09:30





























