Gelesen

Donnerstag, 22. Mai 2008

Gruselig

Bisher dachte ich, dass ich mit Thomas Harris oder Jonathan Nasaw die so ziemlich heftigsten Thriller gelesen hätte. Aber ich wurde doch eines besseren belehrt, und ganz ehrlich, so schlecht waren die nicht. Nur mitunter stark an der Schmerzgrenze. Die beiden Autoren, die ich jetzt vorstelle, schreiben auf eine sehr unterschiedliche Art, aber der Spannungsfaktor ist teilweise unerträglich. Das merkwürdige ist, dass die Bücher jeweils schon älter sind, und erst jetzt veröffentlicht werden. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Verlage wegen der Handlung zögern.

Richard Laymon - Rache Hier dauert es nicht lange, bis da etwas passiert. Zunächst in normaler Thrillermanier, dann musste ich teilweise das Buch beiseite legen. Und erst recht nicht vor dem Einschlafen. Aber die Spannung war fast unerträglich, als ob die Heldin nicht überlebt, wenn ich da nicht weiterlese. Aber in Grunde genommen ist das Buch nichts anderes als ein B-Horror-Movie in schriftlicher Form. Gestört hat mich etwas die Handlungsweise der Heldin, so könnte sie doch mindestens 3 mal entkommen und dem Ganzen ein Ende bereiten, doch entweder aus Scham oder eben Rachefühlen handelt sie nicht gerade logisch. Aber so sind halt auch Horrorfilme. cool2
Der Schriftsteller ist schon lange verstorben, und wie gesagt, die Bücher werden jetzt erst neu oder wieder veröffentlicht. Ich denke schon, dass ich da noch einmal von ihm etwas lesen werde. Vielleicht wenn es ganz heiß ist, und mir dann ein kalter Schauer über den Rücken gut tut. mrgreen

Jack Ketchum - Evil Dieses Buch ist ganz anders, schon von der Sprache her. Stilistisch eine kleine Perle, auch dauert es lange, bevor der Leser mit dem "Grauen" konfrontiert wird. Anfangs erinnert mich das Buch an "Stand by me" von Stephen King, auch aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Schleichend beginnt die grausige Entwicklung, und plötzlich ist es zu spät. Erst dann zögert man weiter zu lesen. Man leidet mit, man hofft mit. Und man findet auch Parallelen zu Handlungen in der heutigen Zeit. Das Buch spielt allerdings in der 60er Jahren, und beruht auf einer wahren Begebenheit, was alles in einem ausführlichen Vorwort erläutert wird.
In einer anderen Rezension fand ich den Vergleich mit den Nazis, so abwegig ist das auch nicht. In dem Buch findet eine Massendynamik statt, geduldet und gefördert von einer Person. Wenn man das Buch gelesen hat, lässt es einen nicht so schnell los.
Ganz anders Beutezeit vom gleichen Schriftsteller. Das Buch ist einfach grausig, und manchmal davon zu viel. Allerdings war dies auch sein erster Roman, schon von 1980 und erst letztes Jahr bei uns veröffentlicht.

Diese Bücher sind Geschmackssache, für einfache Krimifans sicher nichts. Deswegen gebe ich diesmal auch keine Bewertungen. Spannend sind sie ohne Zweifel, für viele doch jenseits des gutes Geschmacks. Genau wie es auch für Horrorfilme zutrifft. Wer also Anhänger dieses Genres ist, der wird bei diesen Bücher richtig sein.

Weil es passend ist, noch ein Bücherstöckchen, welches ich schon bei Ocean und einigen anderen gelesen habe. zwinker

1. Was liest du am Liebsten?

Keine Frage: Thriller und Krimis. Gelegentlich auch mal wieder etwas aus der Weltliteratur.

2. Schätze, wie viele Bücher du in deinem Leben schon gelesen hast.

Oje, sicher mehrere Tausend, da ich schon in meiner Kindheit sehr viel gelesen habe. Von Zeit zu Zeit habe ich Phasen, da rühre ich kein Buch an, aber das ist selten.

3. Wie viele Bücher hast du in den letzten 6 Monaten gelesen? Zähle auf.

Aufzählen kann ich da nicht, da ich sogar vermehrt lese. 1-3 Bücher pro Woche, das müssten in den letzten 6 Monaten so an die 40 Bücher gewesen sein. Und da würde ich sicher einige vergessen.

4. Wie viele Seiten hat dein aktuelles Buch?

542 - In Namen Gottes - David Ellis. Nicht schlecht, obwohl ich mit den Vergleichen auf dem Buchrücken nicht so ganz einverstanden bin. Zitat: Für alle Fans von Thomas Harris und Jeffery Deaver". Das trifft vielleicht auf die ersten 50 Seiten zu, danach erinnert mich das mehr an John Grisham. Allerdings viel flotter und auch mit einem feinen Humor.

5. Auf welcher Seite bist du gerade?

341

6. Schreibe den ersten Satz von Seite 101 auf:

Wobei ich jedoch regelmäßig versäume zu erwähnen, dass dieser Fall, obwohl langwierig und vielbeachtet, einer meiner einfachsten war.

7. Was wirst du als nächstes lesen?

Peter James- Mein bis in den Tod

8. Magst du lieber Taschenbücher oder Gebundene?

Taschenbücher: Leichter und nicht so teuer.

9. Kaufst du dir deine Bücher oder leihst du sie lieber in der Bibliothek aus?

Defintiv kaufe ich sie mir lieber. Seit ich aus der Bücherei mal ein paar besonders ekelerregende Exemplare hatte. cool2

10. Was war dein “dickstes” Buch?

Die Elenden von Victor Hugo

11. Hast du Harry Potter oder Herr der Ringe gelesen?

Herr der Ringe - ja, Harry Potter - nein. Vor habe ich es, dass ich auch mal Harry lese, aber irgendwie kommt immer ein anderes Buch dazwischen.

12. Hast du einen Lieblingsautor?

Mehrere. Von Douglas Preston wird alles gelesen, auch Jeffery Deaver. Michael Crichton und Chrisopher Grangé. Fred Vargas nehme ich mir den Rest auch garantiert vor, und dan sind noch einige (wie Jack Ketchum seit kurzem), wo ich sicher dabei bleibe.

13. Liest du auch Heftserien? Wenn ja, welche

Das ist lange her. Da gab es mal Butler Parker, Larry Brent, John Sinclair und noch einige. War so ganz nett zwischendurch, aber dann wurden die Heftchen zu teuer.

14. Was schätzt du, wie viele Bücher hast du?

Obwohl ich inzwischen meine Bücher immer gleich verkaufe, sind da bestimmt noch einige Hundert im Regal und im Keller.

Da habe ich heute aber viel geschrieben. *ächz* Und damit soll auch gut sein und allen einen schönen Tag. zwinker

Samstag, 22. März 2008

Genau richtig...

So wie es ausschaut, werden diese Ostern wohl doch eher in den eigenen vier Wänden verbracht. Und wem es auch so geht, dem möchte ich noch schnell ein paar Lesetipps geben. Gerade diese Bücher waren außergewöhnlich gut, und Krimi- sowie Thrillerfans kommen da auf ihre Kosten. Selbst wenn die Bücher total unterschiedlich sind.

Susanne Mischke - Der Tote vom Maschsee Beim Stöbern entdeckt, und was war das Buch für ein Vergnügen. Nicht nur mit einer Portion Humor, Spannung, sondern gerade für Hannoveraner gab es viele bekannte Schauplätze. Liebevoll beschrieben, und dazu eben noch dieses herrliche Kommissariat. Menschen mit kleinen Macken, aber eben Macken, die Leute wie du und ich haben (bis auf die Sachen mit den Schafen vielleicht osterhasi). Das alles sehr flüssig und in einem schönen Stil geschrieben, ich freue mich schon auf weitere Fälle des Teams. Empfehlenswert, nicht nur für Hannoveraner.

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(Zur Ostern werden hier Küken verteilt!) Volle Kükenzahl! ostersmilie

David Morell - Creepers So einen spannenden Thriller habe ich lange nicht mehr gelesen. Und was mir auch noch nie passiert ist, dass ich das Buch dann abends im Bett zur Seite gelegt habe, weil es doch arg gruselig wurde. Ich hätte nie und nimmer weiter schlafen können. coolhase Erst wenn man erfährt, was da genau vor sich geht, dann gibt es sich etwas, was aber der Spannung keinen Abruch tut. Ich musste mir dann gleich den Nachfolger besorgen, welcher genauso spannend ist. Wenn auch in einer ganz anderen Richtung. Erstaunlich, was man dann im Nachwort erfährt, dass es diese Einrichtungen, oder auch Organisationen, wirklich gibt. Wenn sie auch etwas ausgefallen sind. Wie die Abenteurer, die in alten Gebäuden auf Zeitreise gehen, oder auch die virtuellen Schatzsucher und die Hüter der Zeitkapsseln. Sehr gut recherchiert und vor allem interessant. David Morell ist übrigens der Erfinder der Figur von John Rambo, und das merkt man manchmal auch. So hat der Held ein ähnliches Kriegstrauma und geht - zumindest im zweiten Teil - genauso zum einsamen Kampf in den Wald. Aber diesmal um Menschen zu retten. Unbedingt lesen! Volle Kükenanzahl. ostersmilie2

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Und nach diesen Büchern ist mir jetzt irgendwie nach ganz anderer Literatur. Wahrscheinlich, weil es jetzt erst mal genug Crime+Thrill ist, und weil da andere schlecht mithalten können. Ich werde gleich mal los, vielleicht finde ich es etwas. Obwohl ich eigentlich genug Lesevorrat habe. Mir ist so nach Jack London. Jedenfalls in Richtung Abenteuer. ostersmilie2 Und weil hier gerade so eine Art Schneesturm ist....

Ich weiß noch nicht, ob ich mich zu den Osterfeiertagen noch einmal melde, deswegen schon einmal Frohe Ostern. ostersmilie

Montag, 18. Februar 2008

Spannend

So langsam wird es mal wieder Zeit für einen Buchtipp von mir. Gelesen habe ich mehr, aber dieses Buch ist doch so außergewöhnlich, dass ich es gesondert empfehlen möchte.

Tom Rob Smith - Kind 44 - Schon allein der Handlungsort ist nich gerade alltäglich. Das Ganze spielt sich in Russland 1953 ab, und geht besonders auf die derzeitigen Zustände ein. Einiges wusste ich auch Filmen und Büchern, allerdings nicht, dass es so schlimm war. Armut, und vor allem das Regime, teilweise schockierend, dazu noch spannend verpackt. Nicht immer steht die Thrillerhandlung im Vordergrund, Geschichte wurde anscheinend gut recherchiert. Was die Rahmenhandlung betrifft, so beruht das auch noch auf einer wahren Begebenheit, den Rostow Ripper, was man allerdings erst im Nachwort erfährt. Um es allerdings an die Handlung anzugleichen wurden einige Details verändert. So ist dies nicht nur ein Thriller, sondern eine interessante Lektüre in Sachen Geschichte und Kultur.

Einziger Schwachpunkt an diesem Buch ist das Hollywoodende (ich bin mir auch sicher, dass das Buch bald verfilmt wird), zu der Handlung selbst hätte nicht so ein Happy End gepasst. Aber wahrscheinlich ist das Ende dadurch spannender geraten, Geschmackssache.

Mir hat das Buch jedenfalls durch und durch gefallen. zwinker Volle Bärchenzahl

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Und da wir schon bei Büchern sind, da erscheint in 10 Tagen mal wieder ein Buch einer meiner Lieblingsautoren. Diesmal wird es ein Ableger aus der Lincolon Ryme-Reihe. Die neue Protagnistin tauchte schon im letzten Roman auf, und sie ist ausbaubar.

Jeffery Deaver - Die Menschenleserin

Die Vorfreude ist mir sogar einen Ticker wert erd





Damit dann allen einen schönen Start in die Woche zwinker

Freitag, 11. Januar 2008

Damenwahl

Nachdem ich jetzt meine Damen alle durch habe, gibt es dazu auch noch ein paar Worte. Bis vor zwei Jahren habe ich fast nur die Herren der Schöpfung in Punkto lesen bevorzugt, aber inzwischen gibt es immer mehr Frauen, die sehr gute Krimis und Thriller schreiben. Und bis auf eine waren es auch alle Neuentdeckungen für mich. Erfreulich, dass da auch deutsche Schriftstellerinnen dabei waren.

Fred Vargas - Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord Fred Vargas hatte ich ja schon, und auch diesmal war dieser Krimi wieder ein Genuss. Obwohl der neue Held, Kommissar Adamsberg, etwas gewöhnungsbedürftig ist. Thrill kann man hier weniger erwarten, dafür aber wieder herrliche Wortgefechte zwischen den Protgonisten und wieder wunderbar schrullige Figuren. Trotzdem kommt die Spannung nicht zu kurz, Fred Vargas ist für mich in dieser Hinsicht einmalig. 9 von 10 Bärchen, da mir die 3 Heiligen und Louis Kehlweiler mit seiner Kröte doch etwas besser gefallen haben.

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Ann Cleeves - Die Nacht der Raben Ein Krimi von den Shetland Inseln, atmosphärisch, meist friert man beim Lesen, und das nicht nur wegen der Spannung. Dazu noch eine angehende Liebesgeschichte, die in den Folgeromanen wohl fortgesetzt wird. Das ganze spielt in einem kleinen Dorf, dementsprechend still verläuft auch alles. Mir hat dieser Krimi sehr gefallen, und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von dieser Schriftstellerin. Hier gibt es volle Bärchenzahl

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Michaela Rabe - Perfection Durch Zufall entdeckt, dazu noch eine Schriftstellerin aus Hannover. Nicht ganz so blutrünstig, wie vielleicht das Cover und die Inhaltsangabe vermuten lässt. Ein Puzzlespiel, wo nach und nach die Teile zusammen gefügt werden. Dazu noch eine Liebesgeschichte, mit einem Hauch Erotik. Nicht zuviel, denn schließlich ist es ein Thriller. Ich würde mir wünschen, dass Frau Rabe auch mal einen Thriller mit einer Handlung in Deutschland schreibt. Aus den USA gibt es schon reichlich. zwinker Ein schöner Thriller ohne Tiefgang, genau das Richtige vor dem Einschlafen. 8 von 10 Bärchen

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Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen Für mich die Neuentdeckung des Jahres. Nicht nur eine spannende Handlung, sondern auch die Oberschicht in Berlin der heutigen Zeit wird da demontiert. Mit einen Stück Vergangheitsbewältigung, besser kann man das nicht machen. Dazu manchmal auch noch eine Prise Humor gewürzt, das Buch wird nie langweilig. Eigentlich 11 Bärchen wert.

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Dabei knöpfe ich mir jetzt wieder eine Dame vor, diesmal etwas von Sandra Brown. Habe ich tatsächlich noch kein Buch von ihr gelesen. Danach gibt es Grangé, wir wollen ja die Herren nicht ganz vergessen. cool2 Vielleicht ist ja für jemanden etwas dabei. zwinker

Wer sich jetzt wundert, warum mein Hintergrund dazu etwas rosa ist, ich möchte auch noch auf ein interessantes Voting aufmerksam machen. Es wird romantisch, und weil Hannover dabei auch eine Rolle spielt. zwinker

Was ist für euch romantischste Stadt Deutschlands?

Damit dann allen einen schönen Start in das Wochenende zwinker

Sonntag, 28. Oktober 2007

Herbstzeit - Lesezeit

Im Herbst geht es meist los, dass von Bestsellerautoren neue Bücher erscheinen. Und diesmal waren die Damen besonders aktiv. Mit Spannung erwartet, doch nicht alle konnte diese halten. Da ich jetzt einige von diesen Bücher gelesen habe, meine Meinung dazu. Meine Meinung; es muss nicht jedermanns sein. zwinker

Karin Slaughter - Gottlos Hier ist Karin Slaughter wieder ganz dabei. Der Vorgänger war ja etwas anders, hier kommt gleich Spannung auf. Allerdings wird sind wieder sehr viel mit den Vorbänden befasst, die vorher zu lesen ist ein muss. Trotzdem uneingeschränkt empfehlenswert und die volle Bärchenzahl:
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Sabine Thiesler - Hexenkind Der Kindersammler war ja schon sehr atmosphärisch geschrieben, was auch hier der Fall ist. Auch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Allerdings darf im im Gegensatz zum Kindersammler keinen Thriller erwarten. Dies ist und bleibt ein Drama, fast einer Geschichte aus der Griechischen Mythologie, oder besser noch einer italienischen Oper. So absurt teilweise der Handlungsablauf, fast konnte ich am Schluss von der einzig "unbeschadeten" Person eine Arie vernehmen. Und deswegen gibt es auch Abzug. Da es halt als Thriller angeboten wird, und weil auch auf keiner der Hauptpersonen richtig eingegangen wird. Mal ist es die Mutter, mal die Tochter. Aber wegen der guten Schreibweise trotzdem 7 Bärchen:
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Jilliane Hoffman - Vater Unser Keinesfalls mit seinen Vorgängern vergleichbar. Wer hier Thrill erwartet, der kann nur enttäuscht werden. Fast 300 Seiten liest sich das Buch eher wie ein Protokoll vom Aufbau einer Gerichtsverhandlung. Einzig die Andeutung der Vergangenheit von der neuen Staatanwältin, die jetzt die Hauptperson ist, hält das Buch am Leben. Ansonsten eher Einblicke in das eher trockene Leben von Gerichtsverhandlungen. Erst dann kommt Spannung auf, doch geht es dann mehr um moralische Fragen, Die Todesstrafe und ob Geistesgestörte Täter für ihr Handeln verantwortlich sind. Und dann ein fast offenes Ende, was viele Fragen stellt. Lässt vermuten, dass hier noch ein Folgeroman erscheint. Aber da eine gewisse Spannung doch gehalten wird, noch 6 Bärchen.
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Einen kleinen Lesetipp noch zum Schluss. Für so zwischendurch empfehle ich den Club der Ermittlerinen von James Patterson. Angefangen mit Der 1. Mord,, danach Die 2. Chance, Der 3. Grad, Die 4. Frau, und inzwischen und Die 5. Plage. Nicht ganz so umfangreich, und bisher gefallen sie mir. Kurzweiliger Lesestoff für mal so eben, und auch nicht ganz so extrem.

Und da wir gerade bei Bestsellern sind.... Erschien doch gestern der langerwartete Harry Potter. Ich habe zwar noch nicht eines dieser Bücher gelesen, aber meine Tochter ist DER Fan. Und diesmal machten wir es mit, eine von diesen Harry Potter-Veranstaltungen, wo die Bücher dann ab Mitternacht verkauft wurden. Irgendwie tat mir der Markt leid, wo das Ganze stattfand. Lediglich ca. 30 Personen hatten sich angefunden, da war ja mehr Personal vorhanden. Ich war auch eher damit beschäftigt, der örtlichen Presse aus dem Weg zu laufen, wo der Fotograf reichlich bemüht war möglichst viele Personen auf einem Bild zu bekommen. Aber das Wetter auf dem Rückweg, das war Harry-Potter-mäßig. Einsame Straßen und auch Herbstnebel. Fast schon gruselig. cool2

Ich werde mich dann gleich wieder auf die Couch begeben, meinem Fuß geht es kaum besser, er muss weiterhin geschont werden. Macht nichts, ich habe ja noch zu lesen. zwinker Damit dann allen noch einen schönen Sonntag. zwinker

Mittwoch, 15. August 2007

Lang erwartet...

Zunächst mal vielen lieben Dank für die reichlichen Glückwünsche heut6 Gefeiert wurde nicht, nur etwas weiser fühle ich mich nun. Und dieses Jahr gab es auch viele schöne Geschenke. zwinker

Leider ist es momentan so, dass ich nicht nur einiges zu tun habe, sondern noch reichlich andere Gründe sind, die mich etwas vom Bloggen abhalten. So ist es immer noch der Nachwuchs mit Extremchatting, der PC müsste an sich auch überholt werden, Termine, teilweise richtig schönes Wetter und dann ist auch Agent Pendergast bei mir gestern eingetroffen. Und da ich mich so lange gedulden musste, bis ich endlich das Schicksal über, den im Gefängnis gelandeten Superagenten aufgeklärt zu werden, möchte ich mich dem auch bald widmen. mrgreen Sowie mein derzeitiger Roman zu Ende gelesen ist.

Und genau deswegen werde ich wohl diese Woche nicht mehr zum Bloggen kommen. Ich wünsche deswegen schon einmal eine schöne Woche und ein schönes Wochenende zwinker

Samstag, 28. Juli 2007

Mal etwas anderes...

Da ich zur Zeit meist 1-2 Bücher die Woche lese, verzichte ich eher auf die Bewertungen im Einzelnen. Außer, es ist etwas herausragend. Und das war bei meinem letzten Buch der Fall. Ich bin Charlotte Simmons von Tom Wolfe . Wer Tom Wolfe kennt, weiß, dass die Bücher sehr amerikanisch sind. Hier nimmt er sich die Jugend Amerikas vor, genauer das Collegeleben.

Aber so amerikanisch ist es meiner Meinung nach nicht, im allgemeinen ist es auf jede westliche Kultur übertragbar. Denn es geht um Anpassung und mehr Schein als Sein. Dass nur mit der Masse schwimmen Erfolg bedeutet. Dabei sein ist alles, bis hin zur Selbstaufgabe. Aber da es ja ein Roman ist, gewinnen letztendlich die vermeindlichen Verlierer. Selbst wenn sie dabei doch ihre Erfahrungen machen und ein paar Abstriche zu ihren Idealen.

Für mich hat das Buch das Zeug zum Kultbuch, wäre sogar etwas für den Unterricht als Pflichtlektüre. Abschreckend ist da vielleicht der Umfang (fast 1000 Seiten als Taschenbuch), aber gerade die philosophischen Selbstanalysen der Protagonisten regen zum Nachdenken an. Und gerade deshalb ist es auch etwas für uns Älteren mrgreen Weil man darin etwas erkennt, was man auch auf irgendeine Art und Weise selbst erlebt hat. Auf der einen oder anderen Seite. zwinker

Aber als nächstes folgt wieder ein Thriller neu5 Damit wünsche ich allen einen schönes Wochenende zwinker

Mittwoch, 6. Juni 2007

Neuigkeiten

Endlich, endlich habe ich es mal geschafft meine Linkliste zu überarbeiten. Einige sind ja umgezogen, und auch neue Blogs wurden hinzu gefügt. Darunter eine Neubloggerin, ganz frisch sozusagen.

Sany

Kommentiert hat sie schon oft bei mir, und ich weiß auch, dass sie immer dabei war. Und jetzt endlich ist sie auch dabei. Hier gibt es sicher wissenswertes über Schottland zu erfahren, Bücher und noch vieles mehr. Viel Spaß dabei Sany zwinker

Dann habe ich gestern ein Buch zu Ende gelesen, welches nicht nur einfach ein Thriller ist. Klassentreffen von Simone van der Vlugt. Nicht nur, dass es eine niederländische Autorin ist, sondern hier werden gleich zwei Sachen beschrieben, die immer mehr in unseren Umfeld vorkommen. Mobbing und Stalking. Hier in der Ich-Form geschrieben, aus der Sicht des "Opfers". Wer damit mal zu tun hatte, erkennt sich garantiert darin wieder. Wie hilflos man dem gegenüber steht, und auch was das in einem auslöst. Ganz sicher endet das nicht immer mit solch fatalen Folgen, aber es ist nachvollziehbar. Außerdem wird sehr gut beschrieben, wie sich Mitläufer verhalten. Jedenfalls regt das Buch zum Nachdenken an, und das in spannender Form verpackt. Bücher dieser Art sollten Pflichtlektüre werden, damit einige nicht so gedankenlos mit ihren Mitmenschen umgehen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. zwinker

Und dann haben wir heute noch ein Geburtstagskind. Herzlichen Glückwunsch liebe Irmgard. zwinker Und es scheint auch heute für dich die Sonne. Jedenfalls bei uns. zwinker

Und allen auch noch einen schönen Sonnentag. zwinker

Dienstag, 1. Mai 2007

Natürlich Natur

Nachdem ich einige Tage nicht am PC war, jetzt auch nur eine kleine Zwischenmeldung. Heute möchte ich mich mal wieder auf das Rad schwingen, und schauen, was es so zu schauen gibt. mrgreen Gestern habe ich das erste Mal einen Schwalbenschwanz gesichtet, vielleicht klappt es auch mit der Cam. zwinker

Die Tage hatte ich auch Die Sekte von Mo Hayder zu Ende gelesen, und war dieses Mal so etwas von enttäuscht. Der Titel ist irreführend, das Buch meist langweilig, und die Protagonisten unglaubwürdig und das Ende war für mich vorhersehbar. Anscheinend ging es nur darum einen möglichst hohen Ekelfaktor mit einem spektulatären Titel zu vermarkten. Was vielversprechend anfängt, verfasert sich in zwei abwechselnden Erzählweisen. Schade, denn nach dem letzten Buch von Mo Hayder hatte ich mich so auf ihr neustes Werk gefreut. Hoffen wir, dass es nur ein Ausrutscher war, so mancher Bestsellerautor ist schon so auf der Strecke geblieben. Mir fällt dazu Kathy Reichs ein, ihre letzten Bücher habe ich schon gar nicht mehr gelesen.

Butterblumen

Mit diesem Frühlingsbild (nein, es ist NICHT schief, das dahinter ist ein Hügel mrgreen) wünsche ich allen noch einen schönen Maifeiertag. zwinker

Donnerstag, 19. April 2007

Crimetime

Heute mal wieder zwei Bücher, die ich wärmstens empfehlen möchte. Und zwar reine Krimis, als Thriller möchte ich sie nicht bezeichnen. Also etwas, was man auch noch vor dem Schlafen lesen kann, und trotzdem spannend ist. zwinker

Susanne Goga - Leo Berlin - Das Erstlingswerk einer deutschen Autorin, was wirklich beeindruckend ist. Nicht nur der Spannung wegen, sondern ist die Zeit, in welcher der Krimi spielt, sehr gut recherchiert und beschrieben. Berlin 1922, nach dem Ersten Weltkrieg, Inflation und beginnender Nationalsozialismus. Eine Zeitreise mit einem Mord als Anfang. Die Protagonisten haben Leben eingehaucht bekommen, vor allem Kommissar Leo Wechsler. Mal etwas ganz anderes, und für mich mehr als eine Abwechslung. Den zweiten Roman werde ich auch auf jeden Fall lesen.

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Das können nur 6 Bärchen sein. zwinker

Fred Vargas - Der untröstliche Witwer von Montparnasse - Mein zweiter Roman von der Autorin, und noch eine Steigerung. Die drei Evangilisten und Ludwig Kehlweiler mit seiner Kröte sind so herrlich schräg, aber nie wird es albern. Wortwitz und Spannung in einem habe ich so noch nicht erlebt. Den nächsten Roman habe ich schon zu liegen, und auch hier kann es nur die Höchstwertung von mir geben. zwinker

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Vielleicht für den Einen oder Anderen genau die richtige Urlaubslektüre, ist ja bald soweit. zwinker
murmel

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