Gelesen

Sonntag, 13. Dezember 2009

Bücher des Jahres

Anscheinend komme ich neuerdings nur sonntags zu einem Beitrag. Das wird sich aber ab kommende Woche ändern, dann habe ich wieder etwas mehr Zeit. zwinker Dann setze ich auch meine Filmreihe fort. Aber heute möchte ich etwas auf die Bücher eingehen, die ich so im Laufe des Jahres gelesen habe. Nicht alles unbedingt Neuerscheinungen, vielleicht ist ja noch ein Geschenktipp für Weihnachten dabei.

TOP:

David Ellis - Im Namen der Lüge Für mich das beste Buch des Jahres. Nicht im Trend der blutrünstigen Bücher, die momentan die Bestsellerlisten bestimmen, hier geht es um Terrorismus. Das Besondere: Das Buch ist rückwärts geschrieben, man liest sich vom Ende zum Ausgangspunkt. Nichts ist so, wie es anfangs scheint. Unheimlich spannend und mal etwas ganz anderes.

James Twining - Das geheime Siegel Dan Brown meets James Bond könnte man sagen. Es geht hier um einen Meisterdieb in Sachen Kunst, der der Gerechtigkeit immer zur Seite steht. Dazu gehört natürlich auch ein extremer Bösewicht. Die Kunstobjekte, um die es in dieser Reihe geht, haben alle eine große Geschichte, das macht es besonders interessant. Es handelt sich hier um den dritten Band aus der Reihe um Tom Kirk, ist aber auch einzeln lesbar. Und es wird immer besser.

Cody McFadyen - Der Todeskünstler Und doch ein Buch von diesen blutrünstigen Thrillern. Aber hier wird sich nicht so extrem an den Privatleben der Protagonisten aufgehalten, hier geht Spannung vor.

Stieg Larsson - Verblendung Normalerweise lasse ich mich nicht von diesem Hype in Bestsellerlisten anstecken. Gerade, wenn es sich um skandinavische Autoren handelt. Meist sind sie sterbenslangweilig und auch schwermütig. Aber nicht hier! Es hat sich gelohnt, und die zwei Nachfolger kommen auch noch an die Reihe. Spannend, und mal wieder ein "whodoit", was sonst bei Krimis und Thrillern etwas außen vor bleibt.

Flop:

Tess Gerritsen - Todsünde Gäääääääähn. Zwei Wochen brauchte ich für dieses Buch, diesmal hat Frau Gerritsen mich nicht vom Hocker gehauen. Zwar ist die Idee nicht schlecht, aber zu oft verfusselt sich alles im Privatleben der zwei Hauptpersonen. Er liebt mich - er liebt mich nicht, bla, bla, bla... Irgendwann wird zwischendurch wieder der Mörder gesucht, und auch tatsächlich um Schluss ein Finale. Neee, das war nichts, hoffentlich ändert sich das wieder bei den nächsten Büchern, die habe ich schon zu liegen.

Lara Adrian - Gesandte des Zwielichts So zwischdendurch habe ich die Bücher von Lara Adrian ganz gern gelesen, waren sie doch eine Abwechslung in meinem Krimi- und Thrillerwust. Aber ehrlich Miss Adrian, so langsam könnten sie sich mal einen neuen Plot einfallen lassen: Sehr gutaussehender Vampirkrieger verliebt sich in eine Stammesgenossin, die er eigentlich nicht möchte. (Selbstverständlich ist sie allzeit willig und gefügig). Die Hälfte des Buches kämpft er gegen seine Lust und gegen einen ganz bösen Obervampir, ersteren Kampf verliert er, zweiteren immer als Teilerfolg, damit die Reihe weitergehen kann. Es wechseln immer nur die Namen und das Aussehen, ansonsten habe ich das Gefühl das gleiche Buch zum sechsten Mal gelesen zu haben. Dabei waren die beiden Vorgänger schon etwas spannender, und der erste Kampf eher Nebensache. Absoluter Tiefpunkt!

So, jetzt werde ich mich weiter dem Wintersport für heute widmen (dem Snookerfinale natürlich auch *winke an Frau Waldspecht*) und wünsche allen einen schönen 3. Advent! weihnachtsmilie1

Sonntag, 11. Oktober 2009

Unverfilmbar

Heute Abend läuft auf dem Programm, wo wir angeblich etwas besser sehen, der letzte Teil aus der Fred-Vargas-Reihe. Eigentlich wollte ich schon etwas früher darauf aufmerksam machen, doch nach dem ersten Teil war ich mir nicht mehr so sicher. Wer die Bücher von Fred Vargas kennt, weiß um deren Besonderheit. Sie sind Poesie, leben von ihren skuriellen Persönlichkeiten. Und genau das kommt bei den Verfilmungen nicht herüber. Krimis im herkömmlichen Sinn, der Rest geht zwischendurch irgendwo verloren. Insbesondere die Nebenfiguren bleiben hölzern und kalt. Nur den Kommissar Adamsberg finde ich gut getroffen, obwohl ich auch dort (was jetzt den aktuellen Zweiteiler betrifft) den Wolkenschieber und den Urfisch im Pinksee vermisse. Denn gerade solche "Kleinigkeiten" machen eben die Bücher von Fred Vargas aus. Abgesehen davon sind die Romane um Kommissar Adamsberg in der falschen Reihenfolge und auch nicht vollständig.

Fazit: Wer nur einen französichen Krimi schauen wollte, der wurde sicher nicht enttäuscht, aber wer Fred Vargas erwartet hat, der bleibt doch lieber bei den Büchern. Wahrscheinlich sind ihre Romane nicht, bzw. nicht besser verfilmbar. Trotzdem bleibt Fred Vargas für mich Kult, und eine der besten Krimiautorinnen überhaupt. zwinker

Heute werde ich aber zu Muffins und Tee pottern, der zweite Teil aus der langen Harry Potter-Reihe. Das Wetter ist danach, und dann bin ich auch fit für den letzten Teil der Reihe, der auch bald auf DVD erscheint.

Damit allen einen schönen gemütlichen Sonntag tut

Freitag, 15. Mai 2009

Lesezeit

Da bin ich auch mal wieder zwinker Zur Zeit habe ich wichtigeres zu tun, und auch nicht die rechte Lust zum Schreiben denn abends bin ich meist zu kaputt dafür. Außerdem gibt es gerade sehr guten Lesestoff. Da habe ich jede freie Minute in der Sonne dafür genutzt.

Nachgeholt habe ich auch endlich Illuminati, welches eigentlich sogar der Vorläufer von Sakrileg ist. Und ich muss sagen, sogar besser als Sakrileg. Mehr Action, man kommt kaum zur Ruhe. Wieder etwas kontrovers mit geschichtlichen Daten, trotzdem auf jeden Fall lesenswert. Den Film werde ich mir auch noch anschauen, selbst wenn sich da nicht ganz an das Buch gehalten wurde. Ist ja eigentlch immer so.

Ich wünsche dann allen ein schönes Wochenende, anything goes zwinker

Mittwoch, 18. März 2009

Von Vampiren, Hexen und ... Pixies

Ich hatte ja jetzt schon länger keinen Lesetipp mehr, wird also wieder Zeit. Ab und zu lese ich mal etwas ganz anderes als Krimis und Thriller, meist aber auch im Spannungsbereich. Diesmal sollte es ein Vampirroman sein, aber eigentlich kann man das Buch dort nicht so richtig einordnen. Blutspur von Kim Harrison erinnert mehr an Harry Potter, als an einem Gruselroman.

Zunächst wird in diesem, auch recht umfangreichen Buch die Grundgeschichte und die vielen Persönlichkeiten erklärt, erst dann geht es mit der Handlung richtig los. Ich muss zugeben, dass ich bis zur Hälfte des Buches nicht daran gedacht habe die Reihe weiterzulesen. Aber dann geht es richtig ab, und die Personen nehmen Form an. Es ist spannend, unterhaltsam und auch witzig. Vor allem eben die Pixies. Verraten möchte ich da nicht zuviel, es sei lediglich gesagt, dass Pixies eine "Unterart" der Elfen sind, und dass da noch genug andere interessante Lebensformen auftauchen.

Auch werden bis zum Ende des Buches nicht alle Fragen beantwortet, man wird also auf die Folgebände neugierig. Auf jeden Fall etwas leichteres für zwischendurch, selbst wenn es hier um Gruselwesen geht.

Mit dem grünen Hintergrund war der St. Patricks Day gemeint, welcher inzwischen schon als Glückstag angesehen wird. Ich wollte mir damit auch etwas holen. Und ganz umsonst war es ja nicht. Zumindest hat es für einen herrlichen Sonnentag gereicht. zwinker

Dienstag, 11. November 2008

Vorsicht - Suchtgefahr!

Eigentlich lese ich keine Liebesromane. Den letzten habe ich sicher schon vor über 20 Jahren gelesen, ich finde sie meist nur langweilig und öde. Bis ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Als der 4. Band in englischer Originalausgabe ganz oben auf den Bestsellerlisten stand, musste das etwas besonderes sein. Bisher konnte ich das nur bei Harry Potter beobachten, und genauso gibt es zu dieser Reihe eine große Fangemeinde.

Und genauso ist Bis(s) zum Morgengrauen eigentlich ein Jugendbuch. Es ist die die Geschichte von Bella und Edward.

Kurzbeschreibung:

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennenlernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, und obwohl es sich hier um Vampire handelt, ist es nicht zu gruselig, aber doch spannend. Lediglich zur Mitte des Buches bekommt die Geschichte einen kleinen Hänger, wenn Bella immer wieder von der Schönheit der Vampire befangen ist. Aber danach kommt richtig Spannung auf. Das ideale Buch für dunkle Herbstabende, und ich werde auf jeden Fall dabei bleiben. Allerdings werde ich bis zum zweiten Band mit der Taschenbuchausgabe warten, da es nicht mehr lange dauert, und mein Lesevorrat ist noch riesig. Trotzdem kann ich es kaum erwarten. zwinker Es ist mal etwas ganz anderes zwischen meinen Thrillern und Krimis, und vor allem nicht zu kitschig.

Damit allen noch einen nachträglich schönen Wochenstart! zwinker

Dienstag, 22. Juli 2008

Krimikrise

So gern ich Krimis und Thriller lese, momentan gefällt mir das einfach nicht. Und dabei waren wirklich sehr gute dabei. Spannend, und auch mit interessanten Helden und Ideen. Irgendwie hängt mir das Gemetzel und diese Psychopathen einfach zum Hals raus. Und da tut sich nun die Frage auf, was ich denn mal zur Abwechslung lese.

Als erstes kam mir der Begriff "Abenteuerroman" in den Sinn, denn spannend soll es auch weiterhin bleiben. Nur leider scheint es diesen Ausdruck nicht mehr zu geben. Jetzt ist es der Historische Roman, und da gibt es eine große Auswahl. Nur was ich davon beim Buchhändler meines Vertrauens in den Händen hatte, war so absolut nicht mein Fall. Für mich sah das überwiegend wie Schnulzenliteratur aus. Klöppelnde Frauen im Mittelalter, die sich verwirklichen und auf Wanderschaft gehen. neu5 So war jedenfalls mein Eindruck. Ich weiß, dass es viele Fans solcher Geschichten gibt, aber ich will von ganzen Kerlen lesen. Gibt es solche Romane im Stil von Moby Dick oder Ivanhoe nicht mehr? Keinen neuzeitlichen Alexandre Dumas und Jules Verne? Diese Klassiker habe ich alle schon einmal gelesen, ich möchte aber etwas neues entdecken.

Was ich mir schon bestellt habe, ist Der Medicus von Noah Gordon, was mir so in diese Richtung zu gehen scheint. Vielleicht hat noch jemand einen anderen Tipp für mich? zwinker Denn erst mal möchte ich eine Krimipause einlegen, schon allein, weil da bald einige neue Werke erscheinen. Wie von Karin Slaughter, Tess Gerritsen, Mo Hayder und mehr. Die sollen mir dann wieder gefallen. tut

Donnerstag, 22. Mai 2008

Gruselig

Bisher dachte ich, dass ich mit Thomas Harris oder Jonathan Nasaw die so ziemlich heftigsten Thriller gelesen hätte. Aber ich wurde doch eines besseren belehrt, und ganz ehrlich, so schlecht waren die nicht. Nur mitunter stark an der Schmerzgrenze. Die beiden Autoren, die ich jetzt vorstelle, schreiben auf eine sehr unterschiedliche Art, aber der Spannungsfaktor ist teilweise unerträglich. Das merkwürdige ist, dass die Bücher jeweils schon älter sind, und erst jetzt veröffentlicht werden. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Verlage wegen der Handlung zögern.

Richard Laymon - Rache Hier dauert es nicht lange, bis da etwas passiert. Zunächst in normaler Thrillermanier, dann musste ich teilweise das Buch beiseite legen. Und erst recht nicht vor dem Einschlafen. Aber die Spannung war fast unerträglich, als ob die Heldin nicht überlebt, wenn ich da nicht weiterlese. Aber in Grunde genommen ist das Buch nichts anderes als ein B-Horror-Movie in schriftlicher Form. Gestört hat mich etwas die Handlungsweise der Heldin, so könnte sie doch mindestens 3 mal entkommen und dem Ganzen ein Ende bereiten, doch entweder aus Scham oder eben Rachefühlen handelt sie nicht gerade logisch. Aber so sind halt auch Horrorfilme. cool2
Der Schriftsteller ist schon lange verstorben, und wie gesagt, die Bücher werden jetzt erst neu oder wieder veröffentlicht. Ich denke schon, dass ich da noch einmal von ihm etwas lesen werde. Vielleicht wenn es ganz heiß ist, und mir dann ein kalter Schauer über den Rücken gut tut. mrgreen

Jack Ketchum - Evil Dieses Buch ist ganz anders, schon von der Sprache her. Stilistisch eine kleine Perle, auch dauert es lange, bevor der Leser mit dem "Grauen" konfrontiert wird. Anfangs erinnert mich das Buch an "Stand by me" von Stephen King, auch aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Schleichend beginnt die grausige Entwicklung, und plötzlich ist es zu spät. Erst dann zögert man weiter zu lesen. Man leidet mit, man hofft mit. Und man findet auch Parallelen zu Handlungen in der heutigen Zeit. Das Buch spielt allerdings in der 60er Jahren, und beruht auf einer wahren Begebenheit, was alles in einem ausführlichen Vorwort erläutert wird.
In einer anderen Rezension fand ich den Vergleich mit den Nazis, so abwegig ist das auch nicht. In dem Buch findet eine Massendynamik statt, geduldet und gefördert von einer Person. Wenn man das Buch gelesen hat, lässt es einen nicht so schnell los.
Ganz anders Beutezeit vom gleichen Schriftsteller. Das Buch ist einfach grausig, und manchmal davon zu viel. Allerdings war dies auch sein erster Roman, schon von 1980 und erst letztes Jahr bei uns veröffentlicht.

Diese Bücher sind Geschmackssache, für einfache Krimifans sicher nichts. Deswegen gebe ich diesmal auch keine Bewertungen. Spannend sind sie ohne Zweifel, für viele doch jenseits des gutes Geschmacks. Genau wie es auch für Horrorfilme zutrifft. Wer also Anhänger dieses Genres ist, der wird bei diesen Bücher richtig sein.

Weil es passend ist, noch ein Bücherstöckchen, welches ich schon bei Ocean und einigen anderen gelesen habe. zwinker

1. Was liest du am Liebsten?

Keine Frage: Thriller und Krimis. Gelegentlich auch mal wieder etwas aus der Weltliteratur.

2. Schätze, wie viele Bücher du in deinem Leben schon gelesen hast.

Oje, sicher mehrere Tausend, da ich schon in meiner Kindheit sehr viel gelesen habe. Von Zeit zu Zeit habe ich Phasen, da rühre ich kein Buch an, aber das ist selten.

3. Wie viele Bücher hast du in den letzten 6 Monaten gelesen? Zähle auf.

Aufzählen kann ich da nicht, da ich sogar vermehrt lese. 1-3 Bücher pro Woche, das müssten in den letzten 6 Monaten so an die 40 Bücher gewesen sein. Und da würde ich sicher einige vergessen.

4. Wie viele Seiten hat dein aktuelles Buch?

542 - In Namen Gottes - David Ellis. Nicht schlecht, obwohl ich mit den Vergleichen auf dem Buchrücken nicht so ganz einverstanden bin. Zitat: Für alle Fans von Thomas Harris und Jeffery Deaver". Das trifft vielleicht auf die ersten 50 Seiten zu, danach erinnert mich das mehr an John Grisham. Allerdings viel flotter und auch mit einem feinen Humor.

5. Auf welcher Seite bist du gerade?

341

6. Schreibe den ersten Satz von Seite 101 auf:

Wobei ich jedoch regelmäßig versäume zu erwähnen, dass dieser Fall, obwohl langwierig und vielbeachtet, einer meiner einfachsten war.

7. Was wirst du als nächstes lesen?

Peter James- Mein bis in den Tod

8. Magst du lieber Taschenbücher oder Gebundene?

Taschenbücher: Leichter und nicht so teuer.

9. Kaufst du dir deine Bücher oder leihst du sie lieber in der Bibliothek aus?

Defintiv kaufe ich sie mir lieber. Seit ich aus der Bücherei mal ein paar besonders ekelerregende Exemplare hatte. cool2

10. Was war dein “dickstes” Buch?

Die Elenden von Victor Hugo

11. Hast du Harry Potter oder Herr der Ringe gelesen?

Herr der Ringe - ja, Harry Potter - nein. Vor habe ich es, dass ich auch mal Harry lese, aber irgendwie kommt immer ein anderes Buch dazwischen.

12. Hast du einen Lieblingsautor?

Mehrere. Von Douglas Preston wird alles gelesen, auch Jeffery Deaver. Michael Crichton und Chrisopher Grangé. Fred Vargas nehme ich mir den Rest auch garantiert vor, und dan sind noch einige (wie Jack Ketchum seit kurzem), wo ich sicher dabei bleibe.

13. Liest du auch Heftserien? Wenn ja, welche

Das ist lange her. Da gab es mal Butler Parker, Larry Brent, John Sinclair und noch einige. War so ganz nett zwischendurch, aber dann wurden die Heftchen zu teuer.

14. Was schätzt du, wie viele Bücher hast du?

Obwohl ich inzwischen meine Bücher immer gleich verkaufe, sind da bestimmt noch einige Hundert im Regal und im Keller.

Da habe ich heute aber viel geschrieben. *ächz* Und damit soll auch gut sein und allen einen schönen Tag. zwinker

Samstag, 22. März 2008

Genau richtig...

So wie es ausschaut, werden diese Ostern wohl doch eher in den eigenen vier Wänden verbracht. Und wem es auch so geht, dem möchte ich noch schnell ein paar Lesetipps geben. Gerade diese Bücher waren außergewöhnlich gut, und Krimi- sowie Thrillerfans kommen da auf ihre Kosten. Selbst wenn die Bücher total unterschiedlich sind.

Susanne Mischke - Der Tote vom Maschsee Beim Stöbern entdeckt, und was war das Buch für ein Vergnügen. Nicht nur mit einer Portion Humor, Spannung, sondern gerade für Hannoveraner gab es viele bekannte Schauplätze. Liebevoll beschrieben, und dazu eben noch dieses herrliche Kommissariat. Menschen mit kleinen Macken, aber eben Macken, die Leute wie du und ich haben (bis auf die Sachen mit den Schafen vielleicht osterhasi). Das alles sehr flüssig und in einem schönen Stil geschrieben, ich freue mich schon auf weitere Fälle des Teams. Empfehlenswert, nicht nur für Hannoveraner.

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(Zur Ostern werden hier Küken verteilt!) Volle Kükenzahl! ostersmilie

David Morell - Creepers So einen spannenden Thriller habe ich lange nicht mehr gelesen. Und was mir auch noch nie passiert ist, dass ich das Buch dann abends im Bett zur Seite gelegt habe, weil es doch arg gruselig wurde. Ich hätte nie und nimmer weiter schlafen können. coolhase Erst wenn man erfährt, was da genau vor sich geht, dann gibt es sich etwas, was aber der Spannung keinen Abruch tut. Ich musste mir dann gleich den Nachfolger besorgen, welcher genauso spannend ist. Wenn auch in einer ganz anderen Richtung. Erstaunlich, was man dann im Nachwort erfährt, dass es diese Einrichtungen, oder auch Organisationen, wirklich gibt. Wenn sie auch etwas ausgefallen sind. Wie die Abenteurer, die in alten Gebäuden auf Zeitreise gehen, oder auch die virtuellen Schatzsucher und die Hüter der Zeitkapsseln. Sehr gut recherchiert und vor allem interessant. David Morell ist übrigens der Erfinder der Figur von John Rambo, und das merkt man manchmal auch. So hat der Held ein ähnliches Kriegstrauma und geht - zumindest im zweiten Teil - genauso zum einsamen Kampf in den Wald. Aber diesmal um Menschen zu retten. Unbedingt lesen! Volle Kükenanzahl. ostersmilie2

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Und nach diesen Büchern ist mir jetzt irgendwie nach ganz anderer Literatur. Wahrscheinlich, weil es jetzt erst mal genug Crime+Thrill ist, und weil da andere schlecht mithalten können. Ich werde gleich mal los, vielleicht finde ich es etwas. Obwohl ich eigentlich genug Lesevorrat habe. Mir ist so nach Jack London. Jedenfalls in Richtung Abenteuer. ostersmilie2 Und weil hier gerade so eine Art Schneesturm ist....

Ich weiß noch nicht, ob ich mich zu den Osterfeiertagen noch einmal melde, deswegen schon einmal Frohe Ostern. ostersmilie

Montag, 18. Februar 2008

Spannend

So langsam wird es mal wieder Zeit für einen Buchtipp von mir. Gelesen habe ich mehr, aber dieses Buch ist doch so außergewöhnlich, dass ich es gesondert empfehlen möchte.

Tom Rob Smith - Kind 44 - Schon allein der Handlungsort ist nich gerade alltäglich. Das Ganze spielt sich in Russland 1953 ab, und geht besonders auf die derzeitigen Zustände ein. Einiges wusste ich auch Filmen und Büchern, allerdings nicht, dass es so schlimm war. Armut, und vor allem das Regime, teilweise schockierend, dazu noch spannend verpackt. Nicht immer steht die Thrillerhandlung im Vordergrund, Geschichte wurde anscheinend gut recherchiert. Was die Rahmenhandlung betrifft, so beruht das auch noch auf einer wahren Begebenheit, den Rostow Ripper, was man allerdings erst im Nachwort erfährt. Um es allerdings an die Handlung anzugleichen wurden einige Details verändert. So ist dies nicht nur ein Thriller, sondern eine interessante Lektüre in Sachen Geschichte und Kultur.

Einziger Schwachpunkt an diesem Buch ist das Hollywoodende (ich bin mir auch sicher, dass das Buch bald verfilmt wird), zu der Handlung selbst hätte nicht so ein Happy End gepasst. Aber wahrscheinlich ist das Ende dadurch spannender geraten, Geschmackssache.

Mir hat das Buch jedenfalls durch und durch gefallen. zwinker Volle Bärchenzahl

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Und da wir schon bei Büchern sind, da erscheint in 10 Tagen mal wieder ein Buch einer meiner Lieblingsautoren. Diesmal wird es ein Ableger aus der Lincolon Ryme-Reihe. Die neue Protagnistin tauchte schon im letzten Roman auf, und sie ist ausbaubar.

Jeffery Deaver - Die Menschenleserin

Die Vorfreude ist mir sogar einen Ticker wert erd





Damit dann allen einen schönen Start in die Woche zwinker

Freitag, 11. Januar 2008

Damenwahl

Nachdem ich jetzt meine Damen alle durch habe, gibt es dazu auch noch ein paar Worte. Bis vor zwei Jahren habe ich fast nur die Herren der Schöpfung in Punkto lesen bevorzugt, aber inzwischen gibt es immer mehr Frauen, die sehr gute Krimis und Thriller schreiben. Und bis auf eine waren es auch alle Neuentdeckungen für mich. Erfreulich, dass da auch deutsche Schriftstellerinnen dabei waren.

Fred Vargas - Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord Fred Vargas hatte ich ja schon, und auch diesmal war dieser Krimi wieder ein Genuss. Obwohl der neue Held, Kommissar Adamsberg, etwas gewöhnungsbedürftig ist. Thrill kann man hier weniger erwarten, dafür aber wieder herrliche Wortgefechte zwischen den Protgonisten und wieder wunderbar schrullige Figuren. Trotzdem kommt die Spannung nicht zu kurz, Fred Vargas ist für mich in dieser Hinsicht einmalig. 9 von 10 Bärchen, da mir die 3 Heiligen und Louis Kehlweiler mit seiner Kröte doch etwas besser gefallen haben.

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Ann Cleeves - Die Nacht der Raben Ein Krimi von den Shetland Inseln, atmosphärisch, meist friert man beim Lesen, und das nicht nur wegen der Spannung. Dazu noch eine angehende Liebesgeschichte, die in den Folgeromanen wohl fortgesetzt wird. Das ganze spielt in einem kleinen Dorf, dementsprechend still verläuft auch alles. Mir hat dieser Krimi sehr gefallen, und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von dieser Schriftstellerin. Hier gibt es volle Bärchenzahl

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Michaela Rabe - Perfection Durch Zufall entdeckt, dazu noch eine Schriftstellerin aus Hannover. Nicht ganz so blutrünstig, wie vielleicht das Cover und die Inhaltsangabe vermuten lässt. Ein Puzzlespiel, wo nach und nach die Teile zusammen gefügt werden. Dazu noch eine Liebesgeschichte, mit einem Hauch Erotik. Nicht zuviel, denn schließlich ist es ein Thriller. Ich würde mir wünschen, dass Frau Rabe auch mal einen Thriller mit einer Handlung in Deutschland schreibt. Aus den USA gibt es schon reichlich. zwinker Ein schöner Thriller ohne Tiefgang, genau das Richtige vor dem Einschlafen. 8 von 10 Bärchen

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Elisabeth Herrmann - Das Kindermädchen Für mich die Neuentdeckung des Jahres. Nicht nur eine spannende Handlung, sondern auch die Oberschicht in Berlin der heutigen Zeit wird da demontiert. Mit einen Stück Vergangheitsbewältigung, besser kann man das nicht machen. Dazu manchmal auch noch eine Prise Humor gewürzt, das Buch wird nie langweilig. Eigentlich 11 Bärchen wert.

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Dabei knöpfe ich mir jetzt wieder eine Dame vor, diesmal etwas von Sandra Brown. Habe ich tatsächlich noch kein Buch von ihr gelesen. Danach gibt es Grangé, wir wollen ja die Herren nicht ganz vergessen. cool2 Vielleicht ist ja für jemanden etwas dabei. zwinker

Wer sich jetzt wundert, warum mein Hintergrund dazu etwas rosa ist, ich möchte auch noch auf ein interessantes Voting aufmerksam machen. Es wird romantisch, und weil Hannover dabei auch eine Rolle spielt. zwinker

Was ist für euch romantischste Stadt Deutschlands?

Damit dann allen einen schönen Start in das Wochenende zwinker
wulle

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