Quäk Quäk
Ich weiß nicht woran es lag, aber gestern wurden meine Nerven auf eine harte Probe gestellt. Zunächst war ja alles noch erträglich, vor allem, da der nette Polizeibeamte eine sehr große Ähnlichkeit mit George Clooney aufwies. Aber dann geriet es aus dem Ruder, und bis abends stand ich vor einem Nervenzusammenbruch.
Zunächst musste ich während (!) des Biathlonrennens außerplanmäßig kurz etwas besorgen. Zum Supermarkt um die Ecke, und schon der Anblick der langen Schlange vor der Kasse ließ mich zusammenzucken. Dann das Übliche. Fast jeder hatte etwas, was den Ablauf weiter aufhielt. Genüßlich Kleingeld vorzählen, die Waren in Zeitlupe einpacken, darauf bestehen als Pfandgut an der Kasse und nicht am Automaten zurück genommen wird usw. Als ich endlich an der Reihe war, drängelte sich eine ältere Frau vor, die ihren Weißkohl unbedingt und sofort abgewogen haben wollte. Dass es eine Waage in der Abteilung gibt, interessierte sie nicht, denn das hatte ja mit Rechenkünsten zu tun.
Nachmittags ging es dann so weiter. Mit Öffis in die City, wo zunächst zwei stark angetrunkene Herren mit Fahrrad alles aufhielten. Es erfordert dann wohl besondere Fähigkeiten, so ein Fahrrad in die Bahn zu bekommen. Da auch kräftig gepöbelt wurde, und der eine Herr (?) ein frisches blaues Auge besaß, duckte ich mich nur tief in meinem Sitz und machte mich unsichtbar. Glücklicherweise fand dann bald das Kunststück der beiden des Ausladens der Fahrräder statt, aber ein junges Ehepaar mit Kleinkind nahm gleich den Platz wieder ein. Anscheinend führte das Kleine wohl gerade einen Lungentest durch, welches es mit Bravour bestand. 10 Minuten ununterbrochen Schreien ist jedenfalls schon eine klasse Leistung.
Schon etwas stärker entnervt, folgte wieder eine Kassenzone. Auch wieder an allen Kassen ein Massenauflauf (M*dia Markt hatte DIE Angebote), und ausgerechnet an meiner Kasse wurden mit einem Mal keine Kreditkarten mehr angenommen. Es erfolgten 5 erfolglose Versuche von verschiedenen Kunden, die jeweils mehrere Minuten dauerten. Erst als ich endlich an der Reihe war, wurden die nachfolgenden Kunden endlich darauf aufmerksam gemacht. Na ja, ich wollte ja eh bar bezahlen.
Und was jetzt in der Bahn erfolgte, dass kam mir schon wie eine Verschwörung vor. Beginnend an der Haltestelle, wo ich von zwei jungen Damen umstellt war. Fast gleichzeitig wurde da das Handy gezückt, und es ging los. Kein Plappern, kein Schnattern, sondern einfach nur ein "Quäk Quäk". Penetrant und ins Hirn schneidend. Als endlich die Bahn kam, suchte ich mir einen Platz möglichst weit von den Quäkerinnen entfernt. Leider hatte ich dabei übersehen, dass mir gegenüber zwei junge Damen saßen. Richtig, sie quäkten auch. Hoch, schrill und nervtötend. Da ich aber bald umsteigen musste, habe ich das gerade noch ohne Schreikrampf überlebt. In der nächsten Bahn achtete ich darauf, dass das Umfeld von solchen Individien frei ist. War es auch, nur diesmal wieder einige Bierkonsumenten. Die einen unterhielten sich lautstark über die Anschaffung eines Neuwagens (Jungs, und warum fahrt ihr dann mit der Quäkbahn?), und die andere Gruppe sang noch etwas lauter: "Jetzt fahrn wir nach Berlin". Was mir im ersten Moment noch einen Schrecken einjagte, aber ich war mir dann doch sicher, dass diese Bahn innerhalb von Hannover bleibt.
Noch einmal umsteigen, was kam dann? Richtig! Quäk Quäk die Dritte! Diesmal musste ich mich arg beherrschen, dass ich nicht mitquäke. Meine linke Gesichtshälfte fing schon an zu zucken, meine Gedanken machten auch nur noch Quäk. Als ich dann endlich aussteigen konnte und mein Ziel erreicht hatte, blieb ich solange stehen, bis niemand mehr in der Nähe war. Dann endlich: Quäk Quäk Quäk. Ich war es los, aber fix und fertig. Zu Hause bin ich dann gleich ins Bett. Und nun ratet mal, von was ich geträumt habe? Vielleicht war ich gestern auch nur einfach nicht belastbar.
Ich wünsche dann allen ein schönes Wochenende!
Zunächst musste ich während (!) des Biathlonrennens außerplanmäßig kurz etwas besorgen. Zum Supermarkt um die Ecke, und schon der Anblick der langen Schlange vor der Kasse ließ mich zusammenzucken. Dann das Übliche. Fast jeder hatte etwas, was den Ablauf weiter aufhielt. Genüßlich Kleingeld vorzählen, die Waren in Zeitlupe einpacken, darauf bestehen als Pfandgut an der Kasse und nicht am Automaten zurück genommen wird usw. Als ich endlich an der Reihe war, drängelte sich eine ältere Frau vor, die ihren Weißkohl unbedingt und sofort abgewogen haben wollte. Dass es eine Waage in der Abteilung gibt, interessierte sie nicht, denn das hatte ja mit Rechenkünsten zu tun.
Nachmittags ging es dann so weiter. Mit Öffis in die City, wo zunächst zwei stark angetrunkene Herren mit Fahrrad alles aufhielten. Es erfordert dann wohl besondere Fähigkeiten, so ein Fahrrad in die Bahn zu bekommen. Da auch kräftig gepöbelt wurde, und der eine Herr (?) ein frisches blaues Auge besaß, duckte ich mich nur tief in meinem Sitz und machte mich unsichtbar. Glücklicherweise fand dann bald das Kunststück der beiden des Ausladens der Fahrräder statt, aber ein junges Ehepaar mit Kleinkind nahm gleich den Platz wieder ein. Anscheinend führte das Kleine wohl gerade einen Lungentest durch, welches es mit Bravour bestand. 10 Minuten ununterbrochen Schreien ist jedenfalls schon eine klasse Leistung.
Schon etwas stärker entnervt, folgte wieder eine Kassenzone. Auch wieder an allen Kassen ein Massenauflauf (M*dia Markt hatte DIE Angebote), und ausgerechnet an meiner Kasse wurden mit einem Mal keine Kreditkarten mehr angenommen. Es erfolgten 5 erfolglose Versuche von verschiedenen Kunden, die jeweils mehrere Minuten dauerten. Erst als ich endlich an der Reihe war, wurden die nachfolgenden Kunden endlich darauf aufmerksam gemacht. Na ja, ich wollte ja eh bar bezahlen.
Und was jetzt in der Bahn erfolgte, dass kam mir schon wie eine Verschwörung vor. Beginnend an der Haltestelle, wo ich von zwei jungen Damen umstellt war. Fast gleichzeitig wurde da das Handy gezückt, und es ging los. Kein Plappern, kein Schnattern, sondern einfach nur ein "Quäk Quäk". Penetrant und ins Hirn schneidend. Als endlich die Bahn kam, suchte ich mir einen Platz möglichst weit von den Quäkerinnen entfernt. Leider hatte ich dabei übersehen, dass mir gegenüber zwei junge Damen saßen. Richtig, sie quäkten auch. Hoch, schrill und nervtötend. Da ich aber bald umsteigen musste, habe ich das gerade noch ohne Schreikrampf überlebt. In der nächsten Bahn achtete ich darauf, dass das Umfeld von solchen Individien frei ist. War es auch, nur diesmal wieder einige Bierkonsumenten. Die einen unterhielten sich lautstark über die Anschaffung eines Neuwagens (Jungs, und warum fahrt ihr dann mit der Quäkbahn?), und die andere Gruppe sang noch etwas lauter: "Jetzt fahrn wir nach Berlin". Was mir im ersten Moment noch einen Schrecken einjagte, aber ich war mir dann doch sicher, dass diese Bahn innerhalb von Hannover bleibt.
Noch einmal umsteigen, was kam dann? Richtig! Quäk Quäk die Dritte! Diesmal musste ich mich arg beherrschen, dass ich nicht mitquäke. Meine linke Gesichtshälfte fing schon an zu zucken, meine Gedanken machten auch nur noch Quäk. Als ich dann endlich aussteigen konnte und mein Ziel erreicht hatte, blieb ich solange stehen, bis niemand mehr in der Nähe war. Dann endlich: Quäk Quäk Quäk. Ich war es los, aber fix und fertig. Zu Hause bin ich dann gleich ins Bett. Und nun ratet mal, von was ich geträumt habe? Vielleicht war ich gestern auch nur einfach nicht belastbar.
Ich wünsche dann allen ein schönes Wochenende!
Trick_17 - 28. Mrz, 11:15



























Irgendwie . . .
Dir auch ein schönes Wochenende.
Jürgen