Verwirrt
Gestern sollte ja eigentlich nur Proforma sein. Letzter Test der Hörgeräte, bevor ein Termin für die OP der Hörimplantate ausgemacht wird. Aber es kommt ja immer alles ganz anders. Diesmal ein anderer Ingenieur und auch eine andere Ärztin. Und auf einmal bin ich ein Grenzfall. Hörgeräte sollen weiter optimiert werden, bzw. ich soll mir erst das Beste vom Besten ins Ohr setzen lassen, erst dann wird entschieden. Unabhängig davon, ob ich mir das leisten kann oder nicht. Und natürlich komme ich da ins Grübeln. Warum nicht gleich, und warum habe ich überhaupt diese Tests stationär über mich ergehen lassen? Und was, wenn ich das vor der Krankenkasse nicht durchboxen kann? Und außerdem kann mir der Akustiker die Hörgeräte wegnehmen, wenn er mitbekommt dass hier eine Klage folgt...
Was solls, ich werde das schrittweise angehen. Von der Seite der MHH wurde mir ja da Unterstützung zugesagt. Also zunächst wieder Akustiker, dann neue Tests, und zur Beratung des Schwerhörigenbunds. Dort wurde mir auch ja Unterstützung angesagt. Und ganz sicher sind Hörgeräte besser als so eine nicht gerade kleine OP.
Es ist nur so, dass meine Geduld fast am Ende ist. Diesen massiven Hörverlust hatte ich Anfang des Jahres, und seitdem ist mir eine Welt verschlossen. Solange ich ein Ende sah, und das wäre es mit dieser OP gewesen, hatte ich die Geduld, aber jetzt zieht sich das weiter hin. Allein schon das Bestellen der passenden Hörgeräte wird Wochen dauern. Bis zu zwei Monate Wartezeit dann wieder im Hörzentrum... und wer weiß was noch. Und solange geht es so weiter. Ich kann Gesprächen kaum folgen, Musik ist für mich Horror, und Fernsehen mit Untertiteln ist sehr anstrengend. Deswegen schaue ich fast nur noch Serien, bei Filmen muss ich immer wieder Pausen machen.
Ich werde das erst mal etwas verarbeiten, dann schaut es sicher besser aus. Damit hatte ich nicht gerechnet, und ich sollte das Positive davon sehen. Sagen wir es wie Scarlett O´Hara: "Aber nicht heute. Verschieben wir es auf morgen"
Damit allen ein schönen Wochenende.
Was solls, ich werde das schrittweise angehen. Von der Seite der MHH wurde mir ja da Unterstützung zugesagt. Also zunächst wieder Akustiker, dann neue Tests, und zur Beratung des Schwerhörigenbunds. Dort wurde mir auch ja Unterstützung angesagt. Und ganz sicher sind Hörgeräte besser als so eine nicht gerade kleine OP.
Es ist nur so, dass meine Geduld fast am Ende ist. Diesen massiven Hörverlust hatte ich Anfang des Jahres, und seitdem ist mir eine Welt verschlossen. Solange ich ein Ende sah, und das wäre es mit dieser OP gewesen, hatte ich die Geduld, aber jetzt zieht sich das weiter hin. Allein schon das Bestellen der passenden Hörgeräte wird Wochen dauern. Bis zu zwei Monate Wartezeit dann wieder im Hörzentrum... und wer weiß was noch. Und solange geht es so weiter. Ich kann Gesprächen kaum folgen, Musik ist für mich Horror, und Fernsehen mit Untertiteln ist sehr anstrengend. Deswegen schaue ich fast nur noch Serien, bei Filmen muss ich immer wieder Pausen machen.
Ich werde das erst mal etwas verarbeiten, dann schaut es sicher besser aus. Damit hatte ich nicht gerechnet, und ich sollte das Positive davon sehen. Sagen wir es wie Scarlett O´Hara: "Aber nicht heute. Verschieben wir es auf morgen"
Trick_17 - 1. Sep, 09:18




























Welch ein Kuddelmuddel ...
Nun ist Geduld gefragt ...
Ich hätte aber nicht gedacht, dass sich der ganze Schlamassel über Monate hinzieht und selbst mit dem Einsetzten der Hörgeräte ist die Problematik nicht erledigt ...
Ach Evi, ich wünsch dir, dass du das Alles gut verarbeiten kannst.
Behalte bitte deinen Optimismus, versuche das beste daraus zu machen und ich stimm dir zu:
Aber nicht heute ...
Versuch dich ein wenig zu entwirren und trotz des beginnenden Herbstes lassen sich bestimmt kleine Glücksmomente rauspicken.
Mit lieben Grüßen, Anette
Für mich ist es tatsächlich deprimierend, mich laufend dafür zu entschuldigen dass ich nicht verstehe/nicht richtig hören kann. Und irgendwie hat mir das mit dem Implantat einen Auftrieb gegeben. Dazu kommt eben noch die Endlosschleife mit dem Jobcenter, eben kein Hören - keine Arbeit.
Aber wie ich mich kenne, sehe ich das Morgen - spätestens Übermorgen - wieder etwas anders. Dann geht es an die Sache, und jeden Tag komme ich ja der Lösung näher. Irgendwann
Und außerdem habe ich ja noch ein paar Folgen Nip/Tuck und Bücher (=Glücksmomente) zu liegen. Und vielleicht schaffe ich ja bald auch Deutschland weiter zu besuchen.
Dewegen heute auch Kleeblätter als Hintergrund. Für meine kleinen Glüclsmomente.
LG Evi