Höher, schneller, weiter...
Es passt vielleicht nicht so ganz zu diesem Feiertag, aber nach dem gestrigen Pokalfinale, verbunden mit der sportlichen Leistung, möchte ich doch mal auf dieses leidige Dopingthema eingehen. Ich denke, wen es interessiert, der ist mit den Fakten vertraut die zur Zeit in den Medien die Runde machen, und ich möchte sie auch nicht näher erläutern.
Mir geht es vielmehr darum, wie man zukünftig damit umgehen sollte, und dass es eben auch anders geht. Wenn man gestern die Spieler gesehen hat, wie sie bis an ihre Grenzen gelaufen sind und gefightet haben, dann wurde es einem erst bewusst, dass im Radsport schon lange etwas nicht richtig läuft. Letzte Woche habe ich dazu ein Zitat gelesen, was es auch gut ausdrückte: "Kein "normaler" Mensch ist in der Lage mit 40 km/h durch die Berge zu fahren". Aber das wollte die Zuschauer ja sehen. Genauso wie in vielen anderen Sportarten etwas faul ist. Leichtathletik, Schwimmen, Wintersport und noch einige andere. Inzwischen denke ich, dass da kaum ein Spitzensportler davon verschont ist. Für mich stellt sich die Frage, wie ich persönlich damit umgehe. Ich fühle mich betrogen, und ich werde das durch weiteres Zuschauen nicht mehr unterstützen. Keine Zuschauer, keine Sponsoren, so einfach ist das. Und wenn der finanzielle Anreiz fehlt, dann ist es nur noch die Leidenschaft und der Spaß an der Freude, die den Sportler noch treibt. Dann ist vielleicht nur noch der Grundsatz: "Dabei sein ist alles" im Vordergrund, und dann hört dieser Betrug auf.
Schade finde ich vor allem, da gerade sportliche Wettkämpfe ein ansonsten friedliches und vor allem faires Messen zwischen Städten oder Ländern war. Etwas, was man irgendwie brauch. Aber inzwischen denke ich, dass so etwas schon lange verloren gegangen ist. Inzwischen ist es wohl nur noch ein Messen der Kenntnisse in der Wissenschaft. Die Sportler waren und sind nur noch Instrumente und keine Legenden mehr. Leid tut es mir auch um die wenigen, die wirklich ehrlich waren. Aber da glaube ich auch keinem mehr. Und späte Geständnisse machen das für mich auch nicht schöner. Immer schön bedacht, dass es auch schon verjährt ist, Konsequenzen hat wohl kaum einer zu befürchten. Lediglich einige Sponsoren handeln, aber das ist vielleicht ein Anfang.
Ein paar Sportarten bleiben ja noch, weil da Doping einfach nicht zweckgemäß ist. Ich weiß, dass auch schon Fußballer und Tennisspieler erwischt worden sind, aber trotzdem glaube ich, dass hier der größte Teil fair spielt. Und vor allem Snooker, was hauptsächlich ein taktisches Spiel ist. Das sind jetzt einige Sportarten, die mir so einfallen. Als Sportfan hat man es nicht leicht.
Ich wünsche dann allen einen schönen Pfingstsonntag, es geht auch ohne Sport.
Mir geht es vielmehr darum, wie man zukünftig damit umgehen sollte, und dass es eben auch anders geht. Wenn man gestern die Spieler gesehen hat, wie sie bis an ihre Grenzen gelaufen sind und gefightet haben, dann wurde es einem erst bewusst, dass im Radsport schon lange etwas nicht richtig läuft. Letzte Woche habe ich dazu ein Zitat gelesen, was es auch gut ausdrückte: "Kein "normaler" Mensch ist in der Lage mit 40 km/h durch die Berge zu fahren". Aber das wollte die Zuschauer ja sehen. Genauso wie in vielen anderen Sportarten etwas faul ist. Leichtathletik, Schwimmen, Wintersport und noch einige andere. Inzwischen denke ich, dass da kaum ein Spitzensportler davon verschont ist. Für mich stellt sich die Frage, wie ich persönlich damit umgehe. Ich fühle mich betrogen, und ich werde das durch weiteres Zuschauen nicht mehr unterstützen. Keine Zuschauer, keine Sponsoren, so einfach ist das. Und wenn der finanzielle Anreiz fehlt, dann ist es nur noch die Leidenschaft und der Spaß an der Freude, die den Sportler noch treibt. Dann ist vielleicht nur noch der Grundsatz: "Dabei sein ist alles" im Vordergrund, und dann hört dieser Betrug auf.
Schade finde ich vor allem, da gerade sportliche Wettkämpfe ein ansonsten friedliches und vor allem faires Messen zwischen Städten oder Ländern war. Etwas, was man irgendwie brauch. Aber inzwischen denke ich, dass so etwas schon lange verloren gegangen ist. Inzwischen ist es wohl nur noch ein Messen der Kenntnisse in der Wissenschaft. Die Sportler waren und sind nur noch Instrumente und keine Legenden mehr. Leid tut es mir auch um die wenigen, die wirklich ehrlich waren. Aber da glaube ich auch keinem mehr. Und späte Geständnisse machen das für mich auch nicht schöner. Immer schön bedacht, dass es auch schon verjährt ist, Konsequenzen hat wohl kaum einer zu befürchten. Lediglich einige Sponsoren handeln, aber das ist vielleicht ein Anfang.
Ein paar Sportarten bleiben ja noch, weil da Doping einfach nicht zweckgemäß ist. Ich weiß, dass auch schon Fußballer und Tennisspieler erwischt worden sind, aber trotzdem glaube ich, dass hier der größte Teil fair spielt. Und vor allem Snooker, was hauptsächlich ein taktisches Spiel ist. Das sind jetzt einige Sportarten, die mir so einfallen. Als Sportfan hat man es nicht leicht.
Ich wünsche dann allen einen schönen Pfingstsonntag, es geht auch ohne Sport.
Trick_17 - 27. Mai, 14:18




























"Nur Bares ist Wahres"