ich bin seit 22 Jahren Lehrer, und war Vertrauenslehrer, am Gymmi, wurde mir selbst eine Gewehrpatrone hingelegt, von so einem "Irren", der klug war, den ich mochte, ich habe ihm beim "spicken" in meiner Chemieklausur erwischt, Chemiker durch und durch, zu Hause ein Labor im Keller, habe ihm dadurch (natürlich) sein ABI versaut, viele Schüler haben aufgeatmet, endlich sei er mal erwischt worden, er hat sich nicht beschwert, als ich das Gespräch suchte, sagte er, mit 18 Jahren, er wolle Terrorist werden!, im Ernst, nett freundlich. Den nächsten Tag...übergab mir ein 8-Klässler die Patrone...er hat sie gefunden...er hat sie erhalten...er gab alles preis...ich stand morgends am Bus...Angst um meine Kinder...erzählte es Kollegen...mein liebenswerter Chef nahm es nicht ernst...nach diesem Jahr ging ich weg...ohne Einverständnis des Chefs...mit Kollegen, die es nicht wahr haben wollten...weg...und war wieder ruhig.
Egal. Ich kenne Mobbing, ich kenne aber auch die andere Seite.
Jedesmal, wenn ein Schüler durchdreht, denke ich an ihn.
und ich habe ganz bewusst nicht die Lehrer erwähnt, denn viel können sie da auch nicht ausrichten. Anstöße geben, aber Mobbern die Grenzen zeigen, ist in meinen Augen vom direkten Umfeld gefordet.
Egal. Ich kenne Mobbing, ich kenne aber auch die andere Seite.
Jedesmal, wenn ein Schüler durchdreht, denke ich an ihn.
Ja , das kann ich mir vorstellen...