Liebe Evi,
ich komme erst heute dazu, auf deine Seite zu schauen. Ja, ich finde auch deinen Aspekt von dem Amoklauf nachdenkenswert. Ja, wir dürfen nicht wegsehen. Ich weiß auch noch, wie ich in der Schule von manchen ausgegrenzt wurde. So im nachhinein weiß ich, dass es nur einzelne waren, und viele andere gar nicht der Meinung von diesen wenigen waren. Gibt mir aber auch im Nachhinein ein gutes Gefühl. Ich werde es den Menschen auch heute nicht vergessen, aber hassen werd ich sie deswegen nicht. Hass ist ein schlechter Ratgeber.
Wegen Mobbing auf der Arbeit: das kann den Stärksten treffen. Da bin ich nicht der Meinung wie Diana, dass man da was dagegen machen kann. Gegen offene Anfeindungen kann man was machen, gegen diffuse Verdächtigungen oder gar gemeine Fallen kann man so gut wie gar nichts machen. Es wird wenig Solidarität unter Arbeitnehmern geben, die allesamt um ihre Arbeitsstelle bangen, wie es eben heutzutage immer mehr der Fall ist.
Vielleicht wäre die Suche nach Verbündeten gut, oder im Vorfeld eine möglichst große Basis an Menschen, die einem wohl gesonnen sind. Aber auch das schützt nicht unbedingt vor Mobbing. Es ist sehr schwer, dagegen anzugehen. Meistens hilft wirklich nur die Kündigung, das Weggehen. Und dadurch werden diese Leute erst gestärkt - ist eigentlich der falsche Weg. Aber den härteren kann man meist nicht mehr gehen, weil man durchs Mobbing einfach schon kaputt ist. Ich kann da auch ein bisschen mitreden und verstehe dich sehr gut, Evi.
Dir wünsche ich noch einen schönen Sonntag - alles Liebe, Irmgard *dich fest knuddel*
wenn man genau weiß, dass es keinen Sinn mehr hat, und sich auch eine neue Arbeit sucht, aber nichts findet.
Da muss man einfach weiter machen, obwohl es wohl dann letztendlich wie bei mir endet. Bei mir war es übrigens eine sehr kleine Firma, also kein Betriebsrat, oder sonst eine Vertrauensperson.
ich komme erst heute dazu, auf deine Seite zu schauen. Ja, ich finde auch deinen Aspekt von dem Amoklauf nachdenkenswert. Ja, wir dürfen nicht wegsehen. Ich weiß auch noch, wie ich in der Schule von manchen ausgegrenzt wurde. So im nachhinein weiß ich, dass es nur einzelne waren, und viele andere gar nicht der Meinung von diesen wenigen waren. Gibt mir aber auch im Nachhinein ein gutes Gefühl. Ich werde es den Menschen auch heute nicht vergessen, aber hassen werd ich sie deswegen nicht. Hass ist ein schlechter Ratgeber.
Wegen Mobbing auf der Arbeit: das kann den Stärksten treffen. Da bin ich nicht der Meinung wie Diana, dass man da was dagegen machen kann. Gegen offene Anfeindungen kann man was machen, gegen diffuse Verdächtigungen oder gar gemeine Fallen kann man so gut wie gar nichts machen. Es wird wenig Solidarität unter Arbeitnehmern geben, die allesamt um ihre Arbeitsstelle bangen, wie es eben heutzutage immer mehr der Fall ist.
Vielleicht wäre die Suche nach Verbündeten gut, oder im Vorfeld eine möglichst große Basis an Menschen, die einem wohl gesonnen sind. Aber auch das schützt nicht unbedingt vor Mobbing. Es ist sehr schwer, dagegen anzugehen. Meistens hilft wirklich nur die Kündigung, das Weggehen. Und dadurch werden diese Leute erst gestärkt - ist eigentlich der falsche Weg. Aber den härteren kann man meist nicht mehr gehen, weil man durchs Mobbing einfach schon kaputt ist. Ich kann da auch ein bisschen mitreden und verstehe dich sehr gut, Evi.
Dir wünsche ich noch einen schönen Sonntag - alles Liebe, Irmgard *dich fest knuddel*
Schlimm ist nur...
Da muss man einfach weiter machen, obwohl es wohl dann letztendlich wie bei mir endet. Bei mir war es übrigens eine sehr kleine Firma, also kein Betriebsrat, oder sonst eine Vertrauensperson.