Rauchverbot - 6 Wochen später
Inzwischen ist es schon 6 Wochen her, dass bei uns das Rauchverbot gilt. Und so langsam merkt man, wie sich das endgültig auswirkt. Nach der großen Diskussion ist es nun Alltag. Und ich muss sagen, gar nicht so schlecht. Es sind ja ganz unterschiedliche Bereiche, wo da Veränderungen sind. Ich beziehe das jetzt nur auf mich persönlich. Wie andere darüber denken, kann ich nicht sagen. 
Als erstes mal in öffentlichen Gebäuden. Das ist für mich eh keine große Änderung, weil das vorher schon ein allgemeines Verbot herrschte. Nur im Krankenhäusern sind mir diese Raucherzimmer aufgefallen. Ich selbst habe die sowieso nicht genutzt, da es mir unangenehm gewesen wäre, wenn ich das Krankenzimmer stinkend wieder betreten hätte. Und das wäre ganz sicher der Fall gewesen. Also habe ich es sein lassen, oder bin raus. Meist haben Krankenhäuser auch eine Parkanlage, und da waren schon bestimmte Eckchen.
Was die Züge betrifft, finde ich es auch viel angenehmer. Ich habe ja schon eine längere Fahrt hinter mir, und habe es überlebt. Außerdem hat man dann auch immer extrem nach Rauch gerochen. Ich habe mich schnell darauf eingestellt, selbst wenn es vorher etwas entspannender für mich war. Das wird bald eine ganz normale Sache sein.
Anders in der Gastronomie. Restaurants selbst sind wohl nicht so betroffen, aber auf jeden Fall Cafés. Die große Supermarktkette meines Vertrauens hat gegenüber der Kassenzone mehrere solcher Gelegenheiten. Und seit dem Rauchverbot ist dort gähnende Leere. Ich selbst habe dort selten mal einen Kaffee getrunken, aber seitdem lasse ich es ganz sein. Wenn man sich nach der Hektik etwas hinsetzen möchte, damit man entspannt, dann gehört für den Raucher die Zigarette dazu.
Aber inzwischen gibt es, zumindest bei uns, einige Gaststätten mit Rauchergelegenheiten. Ein Eiscafé, wo es etwas merkwürdig anzuschauen war. Ingesamt mehr als 50 Tische. wo weitgehend niemand saß. Nur die 5 Rauchertische etwas abseits waren alle belegt. Auch ein Restaurant habe ich entdeckt, es ist sogar mein Lieblingsgrieche.
Auch etwas abseits, und auch verhältnismäßig mehr Tische belegt. Ansonsten flüchten viele Raucher auf die Außenplätze, was gelegentlich auch etwas merkwürdig zu beobachten ist. Gerade jetzt, wenn es kälter wird, oder auch regnet. 
Insgesamt eine gute Sache. Denn nicht nur der Nichtraucherschutz (ich bin nicht stolz auf meine Sucht!), sondern geht es in erster Linie darum, dass Jugendliche gar nicht erst damit anfangen. Zu meiner Zeit war es ein leichtes sich Zigaretten zu kaufen, gab es sogar Raucherecken in den Schulen. Auch war das Bild des Rauchers ein ganz anderes. Das bemerkt man schon, wenn man sich mal Filme aus den 60ern und 70ern anschaut. Sogar noch einige aus den 80er Jahren. Der Held rauchte fast immer, steckte sich egal wo auch immer eine Zigarette an. Beispiel eine Szene aus Lethal Weapon 2, den ich mir erst letzte Woche angesehen habe. Als Mel Gibson in der Rolle des Martin Riggs von seinem Chef getadelt wird, weil er in seinem Büro raucht, antwortet er nur: "Das ist mir scheißegal". In dieser Szene witzig und auch cool. Und das waren unsere Helden und Vorbilder...
Solche Beispiele gibt es noch viele, aber zumindest nicht in der heutigen Zeit. Genauso umsichtig wird mit anderen Dingen, wie Alkohol verfahren. Auch zeigen sich andere Idole meist ohne diese Laster. Für mich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Und vielleicht schaffe ich das ja auch noch irgendwann mit dem Aufhören. Stolz bin ich jedenfalls nicht darauf. 
Heute sind aber ganz andere Nebelschwaden draußen, mit dem schönen Herbstwetter scheint es erst mal vorbei zu sein. Vielleicht wird es ja noch. Ansonsten noch allen einen schönen Tag.
Als erstes mal in öffentlichen Gebäuden. Das ist für mich eh keine große Änderung, weil das vorher schon ein allgemeines Verbot herrschte. Nur im Krankenhäusern sind mir diese Raucherzimmer aufgefallen. Ich selbst habe die sowieso nicht genutzt, da es mir unangenehm gewesen wäre, wenn ich das Krankenzimmer stinkend wieder betreten hätte. Und das wäre ganz sicher der Fall gewesen. Also habe ich es sein lassen, oder bin raus. Meist haben Krankenhäuser auch eine Parkanlage, und da waren schon bestimmte Eckchen.
Was die Züge betrifft, finde ich es auch viel angenehmer. Ich habe ja schon eine längere Fahrt hinter mir, und habe es überlebt. Außerdem hat man dann auch immer extrem nach Rauch gerochen. Ich habe mich schnell darauf eingestellt, selbst wenn es vorher etwas entspannender für mich war. Das wird bald eine ganz normale Sache sein.
Anders in der Gastronomie. Restaurants selbst sind wohl nicht so betroffen, aber auf jeden Fall Cafés. Die große Supermarktkette meines Vertrauens hat gegenüber der Kassenzone mehrere solcher Gelegenheiten. Und seit dem Rauchverbot ist dort gähnende Leere. Ich selbst habe dort selten mal einen Kaffee getrunken, aber seitdem lasse ich es ganz sein. Wenn man sich nach der Hektik etwas hinsetzen möchte, damit man entspannt, dann gehört für den Raucher die Zigarette dazu.
Insgesamt eine gute Sache. Denn nicht nur der Nichtraucherschutz (ich bin nicht stolz auf meine Sucht!), sondern geht es in erster Linie darum, dass Jugendliche gar nicht erst damit anfangen. Zu meiner Zeit war es ein leichtes sich Zigaretten zu kaufen, gab es sogar Raucherecken in den Schulen. Auch war das Bild des Rauchers ein ganz anderes. Das bemerkt man schon, wenn man sich mal Filme aus den 60ern und 70ern anschaut. Sogar noch einige aus den 80er Jahren. Der Held rauchte fast immer, steckte sich egal wo auch immer eine Zigarette an. Beispiel eine Szene aus Lethal Weapon 2, den ich mir erst letzte Woche angesehen habe. Als Mel Gibson in der Rolle des Martin Riggs von seinem Chef getadelt wird, weil er in seinem Büro raucht, antwortet er nur: "Das ist mir scheißegal". In dieser Szene witzig und auch cool. Und das waren unsere Helden und Vorbilder...
Heute sind aber ganz andere Nebelschwaden draußen, mit dem schönen Herbstwetter scheint es erst mal vorbei zu sein. Vielleicht wird es ja noch. Ansonsten noch allen einen schönen Tag.
Trick_17 - 16. Okt, 08:55



























