Schicksale
Als ich gestern unterwegs war, bekam ich Appetit auf ein Eis. Es war auch ein Kiosk in der Nähe, aber da bot sich ein gewohntes Bild. Mehrere Männer laut lachend mit Bierflaschen in der Hand. Ich habe lieber verzichtet, und bin dann lieber etwas weiter in einem Eiscafé mein Eis holen gegangen.
Auf dem Weg dorthin sind mir diese Männer nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Es ist fast ein alltägliches Bild überall, solche Gestalten vor Trinkbuden, Einkaufszentren usw. Und sie wirken abstoßend, am Rande der Gesellschaft. Dabei hatte ich vor vielen Jahren mal Einblick in mehrere Schicksale von solchen Männern. Einer hatte von einer Minute zur andere seine Familie durch einen Verkehrsunfall verloren. Ein anderer wurde überraschend von seiner Frau verlassen, und hat sein Kind nie wieder gesehen. Dann war da noch jemand, dem es unmöglich war aufgrund seines Äußeren woanders soziale Kontakte zu knüpfen. Dann hat er lieber ein Bierchen mitgetrunken, und hatte so seinen Freundeskreis. Inwischen sind alle drei verstorben, und in unserer Kleinstadt kannte sie jeder. Sie wussten auch ganz genau, dass Alkohol noch alles schlimmer macht, und dass sie so immer am Rande der Gesellschaft stehen werden. Und außer ihrem Treffpunkt an der Hauptstraße waren es sehr einsame Menschen. Sie hätten irgendwann mal Freunde und Familie gebraucht und hatten sie nicht. Und wahrscheinlich waren das gestern auch wieder solche Schicksale.
Nein, ich glaube nicht, dass ich das nächste Mal mein Eis dort kaufen werde, aber diese Gedanken machen mal wieder mir bewusst, dass es mir doch gar nicht so schlecht geht. Ich habe Familie und Freunde auf die ich mich verlassen kann. Aber vielleicht schaue ich das nächste Mal nicht so abfällig in diese Richtung.
Auf dem Weg dorthin sind mir diese Männer nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Es ist fast ein alltägliches Bild überall, solche Gestalten vor Trinkbuden, Einkaufszentren usw. Und sie wirken abstoßend, am Rande der Gesellschaft. Dabei hatte ich vor vielen Jahren mal Einblick in mehrere Schicksale von solchen Männern. Einer hatte von einer Minute zur andere seine Familie durch einen Verkehrsunfall verloren. Ein anderer wurde überraschend von seiner Frau verlassen, und hat sein Kind nie wieder gesehen. Dann war da noch jemand, dem es unmöglich war aufgrund seines Äußeren woanders soziale Kontakte zu knüpfen. Dann hat er lieber ein Bierchen mitgetrunken, und hatte so seinen Freundeskreis. Inwischen sind alle drei verstorben, und in unserer Kleinstadt kannte sie jeder. Sie wussten auch ganz genau, dass Alkohol noch alles schlimmer macht, und dass sie so immer am Rande der Gesellschaft stehen werden. Und außer ihrem Treffpunkt an der Hauptstraße waren es sehr einsame Menschen. Sie hätten irgendwann mal Freunde und Familie gebraucht und hatten sie nicht. Und wahrscheinlich waren das gestern auch wieder solche Schicksale.
Nein, ich glaube nicht, dass ich das nächste Mal mein Eis dort kaufen werde, aber diese Gedanken machen mal wieder mir bewusst, dass es mir doch gar nicht so schlecht geht. Ich habe Familie und Freunde auf die ich mich verlassen kann. Aber vielleicht schaue ich das nächste Mal nicht so abfällig in diese Richtung.
Trick_17 - 21. Jun, 08:37



























