Abnabelung
Jetzt ist es bald soweit. Meine - fast 20-jährige - Tochter wird auf eigenen Füßen stehen. Der Auszug ist in absehbarer Zeit, und sie ist auch schon auf Wohnungssuche. Ein komisches Gefühl ist das schon, aber es wird allerhöchste Zeit dass sie ihre Frau steht. Es wird auch eindeutig zu eng in unserer kleinen Wohnung. Nehmen wir nur zum Beispiel letzte Nacht. Hingelegt hatte ich mich, als sie einsam in ihrem Zimmer vor dem Fernseher saß. Aufgewacht mitten in Nacht, als ich einen Krampf in der Wade hatte. Zur Küche gehumpelt, um Magnesium zu suchen. Zwar hatte ich im Halbschlaf gesehen, dass auf Toilette Licht brannte, aber bin halt von meiner Tochter ausgegangen. Und just in dem Moment als ich daran vorbei gehe, öffnet sich die Tür und Töchterchens Irokese kommt heraus. Ich kenne den guten Jungen zwar schon lange, aber erschrocken habe ich mich doch. 
Und etwas Schadenfreude ist bei mir auch dabei, wenn sie für sich selbst sorgen muss. Sie wird zu vielen Erkenntnissen gelangen, was sie mir zur Zeit noch nicht zu glauben scheint.
Um nur einige Beispiele zu nennen:
- Toilettenpapier hüpft nicht von selbst auf die Halterung wenn die Rolle davor aufgebraucht ist.
- ihr dunkelroter Nagellack hinterlässt auf Schränken und Türen sehr hässliche Striemen, die sich nicht einfach entfernen lassen.
- pro Tag dreimal die Kleidung wechseln ergibt sehr viel Wäsche zu waschen. Und sie wird erstaunt sein, dass man die auch bügeln muss.
- laufendes Haare färben saut Waschbecken und Handtücher ein und ist auch sehr schlecht zu entfernen. (Ich kann dann endlich mein Bad renovieren, bis unter die Decke sind die Farbspritzer
)
- zur der Aussage "Ich kann kochen" gehört etwas mehr dazu als Spaghetti in Wasser aufzusetzen.
Und noch vieles mehr.
Im Laufe der Jahre bin ich es einfach leid geworden zu Meckern und zu Predigen. Meist hatte ich das innerhalb von ein paar Minuten erledigt, immer noch besser als 2 Stunden mit ihr alles auszudiskutieren ob das nicht zuviel Belastung für sie ist. Denn das Leben ist schwer.
Und unser einer musste das ja auch mal lernen. Allerdings ist man doch etwas früher (!!!
) verantwortungsbewusst geworden.
Aber bekanntlich wird ja alles gut.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende. 
Und etwas Schadenfreude ist bei mir auch dabei, wenn sie für sich selbst sorgen muss. Sie wird zu vielen Erkenntnissen gelangen, was sie mir zur Zeit noch nicht zu glauben scheint.
- Toilettenpapier hüpft nicht von selbst auf die Halterung wenn die Rolle davor aufgebraucht ist.
- ihr dunkelroter Nagellack hinterlässt auf Schränken und Türen sehr hässliche Striemen, die sich nicht einfach entfernen lassen.
- pro Tag dreimal die Kleidung wechseln ergibt sehr viel Wäsche zu waschen. Und sie wird erstaunt sein, dass man die auch bügeln muss.
- laufendes Haare färben saut Waschbecken und Handtücher ein und ist auch sehr schlecht zu entfernen. (Ich kann dann endlich mein Bad renovieren, bis unter die Decke sind die Farbspritzer
- zur der Aussage "Ich kann kochen" gehört etwas mehr dazu als Spaghetti in Wasser aufzusetzen.
Und noch vieles mehr.
Aber bekanntlich wird ja alles gut.
Trick_17 - 16. Jun, 09:53



























