Was zu überlegen wäre...
Da bin ich nun wieder ,alle Untersuchungen gut überstanden (obwohl das Ding mit der Nadel noch um Stromstöße oder so erweitert wurde
), und ich kann nun entscheiden, ob ich mir ein Cochleaimplantat einsetzen lasse oder nicht.
Gleich wollte ich das nicht machen, aber ich tendiere doch schon eher dorthin. Warum... Das komplette Hörvermögen kann mir keinesfalls wiedergegeben werden. Auch werde ich anders hören, und es wird auch sehr langwierig sein. Aber... Mir ziemlicher Sicherheit werde ich weiter an Gehör verlieren. Das Implantat würde in meinem "schlechteren" Ohr eingesetzt werden. Ich kann also in dem Sinne nur gewinnen. Ich bin auf dem Ohr schon so gut wie taub, eher würde da dann noch eher der Tinnitus verschwinden, oder sich zumindest vermindern.
Außerdem kommt bei mir der Meniere dazu, welcher dafür verantwortlich ist, dass mein Hörvermögen dauernd schwankt. So ist es für den Akustiker fast unmöglich die Hörgeräte optimal einzustellen. Das würde dann auch, zumindest für mein linkes Ohr, wegfallen. Wenn das Implantat erst mal eingestellt ist, dann verändert sich da nichts mehr.
Was passiert eigentlich bei dem Implantat im Gegensatz zu Hörgeräten? Bei Hörgeräten wird lediglich der Schall verstärkt und zu den Hörgezellen geleitet. Das Implantat ersetzt die Hörzellen und leitet mittels Sprachpozessor das Gehörte direkt an den Hörnerv weiter. Da man aber tausende von Hörzellen in einem gesunden Ohr hat, die laufend aktiv sind, und das Implantat lediglich (je nach Hersteller) so um die 20 Elektronen, ist es logisch, dass da ein ganz anderes Hören stattfindet. So es es jetzt grob umschrieben, und wie ich es aufgefasst habe.
Wie gesagt, entschieden ist noch nichts, auch ist mir bewusst, dass es eine nicht gerade kleine OP sein wird. Dass ich da durchaus kritisch bin, zeigt schon, dass ich damals bei meinem akuten Meniere zwei Operationen abgelehnt habe. Beim ersten Mal wollte mir der HNO-Arzt den Hörnerven "vergiften" und somit ganz außer Funktion setzen (man gut wegen der Ablehnung, sonst käme das Implantat gar nicht mehr in Frage!), und beim anderen Mal sollte mittels einer Veränderung in der Anatomie des Innenohres Erleichterung bei den Schwindelanfällen geschaffen werden. Da hatte ich mich auch ausführlich informiert, und fand einiges was gegen diese Operationen sprach. Inzwischen sind beide Eingriffe umstritten und werden kaum noch gemacht.
Und genau werde ich jetzt auch noch machen. Mir Informationen besorgen, und auch mit Betroffenen reden. Da gibt es genug Möglichkeiten, und sie sind mir auch bekannt.
Da ich bemerkt habe, dass mein Blog auch sehr oft über Google zu diesem Thema aufgerufen wird, werde ich ab jetzt gelegentlich ausführlicher darüber schreiben, und auch dafür eine Rubrik anlegen. Manchmal helfen einem Erfahrungsberichte darüber mehr als ausführliche Arztgespräche.
Ansonsten bleibt alles natürlich so wie bisher.
Ich bedanke mich bei allen für die lieben Wünsche, so etwas hilft - mir jedenfalls - auch immer
Gleich wollte ich das nicht machen, aber ich tendiere doch schon eher dorthin. Warum... Das komplette Hörvermögen kann mir keinesfalls wiedergegeben werden. Auch werde ich anders hören, und es wird auch sehr langwierig sein. Aber... Mir ziemlicher Sicherheit werde ich weiter an Gehör verlieren. Das Implantat würde in meinem "schlechteren" Ohr eingesetzt werden. Ich kann also in dem Sinne nur gewinnen. Ich bin auf dem Ohr schon so gut wie taub, eher würde da dann noch eher der Tinnitus verschwinden, oder sich zumindest vermindern.
Außerdem kommt bei mir der Meniere dazu, welcher dafür verantwortlich ist, dass mein Hörvermögen dauernd schwankt. So ist es für den Akustiker fast unmöglich die Hörgeräte optimal einzustellen. Das würde dann auch, zumindest für mein linkes Ohr, wegfallen. Wenn das Implantat erst mal eingestellt ist, dann verändert sich da nichts mehr.
Was passiert eigentlich bei dem Implantat im Gegensatz zu Hörgeräten? Bei Hörgeräten wird lediglich der Schall verstärkt und zu den Hörgezellen geleitet. Das Implantat ersetzt die Hörzellen und leitet mittels Sprachpozessor das Gehörte direkt an den Hörnerv weiter. Da man aber tausende von Hörzellen in einem gesunden Ohr hat, die laufend aktiv sind, und das Implantat lediglich (je nach Hersteller) so um die 20 Elektronen, ist es logisch, dass da ein ganz anderes Hören stattfindet. So es es jetzt grob umschrieben, und wie ich es aufgefasst habe.
Wie gesagt, entschieden ist noch nichts, auch ist mir bewusst, dass es eine nicht gerade kleine OP sein wird. Dass ich da durchaus kritisch bin, zeigt schon, dass ich damals bei meinem akuten Meniere zwei Operationen abgelehnt habe. Beim ersten Mal wollte mir der HNO-Arzt den Hörnerven "vergiften" und somit ganz außer Funktion setzen (man gut wegen der Ablehnung, sonst käme das Implantat gar nicht mehr in Frage!), und beim anderen Mal sollte mittels einer Veränderung in der Anatomie des Innenohres Erleichterung bei den Schwindelanfällen geschaffen werden. Da hatte ich mich auch ausführlich informiert, und fand einiges was gegen diese Operationen sprach. Inzwischen sind beide Eingriffe umstritten und werden kaum noch gemacht.
Und genau werde ich jetzt auch noch machen. Mir Informationen besorgen, und auch mit Betroffenen reden. Da gibt es genug Möglichkeiten, und sie sind mir auch bekannt.
Da ich bemerkt habe, dass mein Blog auch sehr oft über Google zu diesem Thema aufgerufen wird, werde ich ab jetzt gelegentlich ausführlicher darüber schreiben, und auch dafür eine Rubrik anlegen. Manchmal helfen einem Erfahrungsberichte darüber mehr als ausführliche Arztgespräche.
Ansonsten bleibt alles natürlich so wie bisher.
Ich bedanke mich bei allen für die lieben Wünsche, so etwas hilft - mir jedenfalls - auch immer
Trick_17 - 10. Mai, 11:28



























