3606
So viele Seiten möchte ich für den Wochenendbeitrag vorstellen. Durch die Zeit im Krankenhaus bin ich auch reichlich zum Lesen gekommen, und es waren doch einige lesenswerte Bücher darunter. Überwiegend aus dem Bereich des Thrillers. Neu ist, dass ich ab jetzt auch Bewertungen vergeben werde. Und zwar Lesebären. 
Mo Hayder - Tokio Gruselig und spannend. Für mich deswegen auch etwas besonderes, weil da gleichzeitig noch etwas Geschichte einem nahe gebracht wird. In diesem Fall das Massaker von Nanking im Dezember 1937, welches bis in die Gegenwart seine Kreise zieht. Auch der Einblick in eine andere Kultur wird einem spannend erzählt. Aber keineswegs etwas für schwache Nerven. Eindeutig fünf Bären wert!





Karin Slaughter - Vergiss mein nicht Schwieriges Thema, auch sehr spannend umgesetzt. Es geht um Kinderpornographie, und wie skrupellos die Täter sind. Wieder sind es die gleichen Personen wie aus Karin Slaughters erstem Roman, aber genau das ist das einzig störende an diesem Thriller. Zu oft und zu lang wird man an dessen Handlung zurück geführt, dadurch wird immer wieder etwas Spannung genommen. Ansonsten Lesestoff vom Feinsten.




Lincoln Child - Das Patent Das ist nun der erste Soloroman des Herrn Child. Und man wurde nicht enttäuscht. Obwohl doch recht umfangreich ein echter Pageturner. Allerdings sehr amerikanisch für meinen Geschmack, aber das ist er ja auch. Ich freue mich schon auf mehr, jedenfalls gehört er für mich bei den Wissenschaftsthrillern in die erste Garde.




Fred Vargas - Die schöne Diva von Saint Jacques Was für eine Überraschung noch Krimis in diesem Stil zu finden. Fast wie Agatha Christie, der Zeit etwas angepasst. So richtig noch vom alten Schlag, mit viel Wortwitz und einen äußerst sympatischen Ermittlertrio. Eigentlich ja vier. Ich werden mir garantiert noch weitere Bücher von dieser Schriftstellerin als Vorrat anlegen.




M.J. Rose - Die Magdalenen Morde Fing eigentlich recht vielversprechend an, doch schnell verzettelte sich alles. Da waren eine Sexualtherapeutin mit einem Sexproblem und sexuell motivierte Morde an Prostituierten. Irgendwo war es dann etwas zuviel. Zwar auch recht flüssig geschrieben, aber doch nichts besonders.



Michael Crichton - Next Da hat sich Mr. Crichton wieder selbst übertroffen. Während seine letzten Romane zwar durchaus spannend und informativ waren, blieben sie doch etwas farblos. Das ist hier nicht der Fall. Es geht um Stammzellenforschung, Gentechnologie, und auch was das Rechtssystem daraus macht. Das Ganze gewürzt mit Guten und Bösen und diesmal auch wieder Humor in Form eines hybriden Papageis. Man erfährt viel Wissenswertes und Neues, und das macht auch mulmig. Der einzige Nachteil sind die vielen Handlungsstränge die sich erst nach und nach miteinander verknüpfen. Aber man liest das Buch eh so schnell es nur geht durch. Höchstzahl an Bärchen!






John Connolly - Das dunkle Vermächtnis Das ist er - der neue Sam Spade - jetzt heißt er Charlie Parker und ist ein klassischer Detektiv, natürlich ein Ex-Cop. Mit Ecken und Kanten, aber nicht so schwerfällig wie bei Mankell, aber auch kein richtiger Draufgänger. Eine unheimliche Geschichte, die nach Jahrzehnten ihr Ende findet. Wer dieses Buch lesen möchte, der sollte aber unbedingt vorher "Das schwarze Herz" lesen, damit man Mr. Parker etwas besser kennenlernt.





Jilliane Hoffman - Morpheus Ein durchaus würdiger Nachfolger für Cupido. Nicht mehr ganz so spannend, da sich noch einiges mit Cupido befasst. Auch die Auflösung am Schluss war diesmal nicht ganz so überraschend. Dafür wurde diesmal die Liebesgeschichte und das Seelenleben der Protagonistin nicht ganz so ausführlich behandelt, da war etwas mehr Fluss drin. Unbedingt lesen!





Und dann hatte ich heute meinen 2000sten Kommentar bei twoday.net. Vielen Dank an Jürgen. Ich verteile nicht nur aufrichtige Wertschätzung, sondern bei mir gibt es auch die tanzende Erdbeere.
Und natürlich auch ein Danke an alle anderen, die so fleißig bei mir kommentieren. 
Die nächsten Tage werde ich wohl nicht an den PC kommen, dieser Beitrag ist auch vorgebloggt. Ich wünsche jedenfalls allen ein schönes Wochenende.
Mo Hayder - Tokio Gruselig und spannend. Für mich deswegen auch etwas besonderes, weil da gleichzeitig noch etwas Geschichte einem nahe gebracht wird. In diesem Fall das Massaker von Nanking im Dezember 1937, welches bis in die Gegenwart seine Kreise zieht. Auch der Einblick in eine andere Kultur wird einem spannend erzählt. Aber keineswegs etwas für schwache Nerven. Eindeutig fünf Bären wert!
Karin Slaughter - Vergiss mein nicht Schwieriges Thema, auch sehr spannend umgesetzt. Es geht um Kinderpornographie, und wie skrupellos die Täter sind. Wieder sind es die gleichen Personen wie aus Karin Slaughters erstem Roman, aber genau das ist das einzig störende an diesem Thriller. Zu oft und zu lang wird man an dessen Handlung zurück geführt, dadurch wird immer wieder etwas Spannung genommen. Ansonsten Lesestoff vom Feinsten.
Lincoln Child - Das Patent Das ist nun der erste Soloroman des Herrn Child. Und man wurde nicht enttäuscht. Obwohl doch recht umfangreich ein echter Pageturner. Allerdings sehr amerikanisch für meinen Geschmack, aber das ist er ja auch. Ich freue mich schon auf mehr, jedenfalls gehört er für mich bei den Wissenschaftsthrillern in die erste Garde.
Fred Vargas - Die schöne Diva von Saint Jacques Was für eine Überraschung noch Krimis in diesem Stil zu finden. Fast wie Agatha Christie, der Zeit etwas angepasst. So richtig noch vom alten Schlag, mit viel Wortwitz und einen äußerst sympatischen Ermittlertrio. Eigentlich ja vier. Ich werden mir garantiert noch weitere Bücher von dieser Schriftstellerin als Vorrat anlegen.
M.J. Rose - Die Magdalenen Morde Fing eigentlich recht vielversprechend an, doch schnell verzettelte sich alles. Da waren eine Sexualtherapeutin mit einem Sexproblem und sexuell motivierte Morde an Prostituierten. Irgendwo war es dann etwas zuviel. Zwar auch recht flüssig geschrieben, aber doch nichts besonders.
Michael Crichton - Next Da hat sich Mr. Crichton wieder selbst übertroffen. Während seine letzten Romane zwar durchaus spannend und informativ waren, blieben sie doch etwas farblos. Das ist hier nicht der Fall. Es geht um Stammzellenforschung, Gentechnologie, und auch was das Rechtssystem daraus macht. Das Ganze gewürzt mit Guten und Bösen und diesmal auch wieder Humor in Form eines hybriden Papageis. Man erfährt viel Wissenswertes und Neues, und das macht auch mulmig. Der einzige Nachteil sind die vielen Handlungsstränge die sich erst nach und nach miteinander verknüpfen. Aber man liest das Buch eh so schnell es nur geht durch. Höchstzahl an Bärchen!
John Connolly - Das dunkle Vermächtnis Das ist er - der neue Sam Spade - jetzt heißt er Charlie Parker und ist ein klassischer Detektiv, natürlich ein Ex-Cop. Mit Ecken und Kanten, aber nicht so schwerfällig wie bei Mankell, aber auch kein richtiger Draufgänger. Eine unheimliche Geschichte, die nach Jahrzehnten ihr Ende findet. Wer dieses Buch lesen möchte, der sollte aber unbedingt vorher "Das schwarze Herz" lesen, damit man Mr. Parker etwas besser kennenlernt.
Jilliane Hoffman - Morpheus Ein durchaus würdiger Nachfolger für Cupido. Nicht mehr ganz so spannend, da sich noch einiges mit Cupido befasst. Auch die Auflösung am Schluss war diesmal nicht ganz so überraschend. Dafür wurde diesmal die Liebesgeschichte und das Seelenleben der Protagonistin nicht ganz so ausführlich behandelt, da war etwas mehr Fluss drin. Unbedingt lesen!
Und dann hatte ich heute meinen 2000sten Kommentar bei twoday.net. Vielen Dank an Jürgen. Ich verteile nicht nur aufrichtige Wertschätzung, sondern bei mir gibt es auch die tanzende Erdbeere.
Die nächsten Tage werde ich wohl nicht an den PC kommen, dieser Beitrag ist auch vorgebloggt. Ich wünsche jedenfalls allen ein schönes Wochenende.
Trick_17 - 10. Feb, 09:57



























