Meine Gedanken dazu....
Eigentlich wollte ich nicht auf dieses Thema eingehen. Nicht, weil es mich nicht interessiert und weil es mich nicht direkt betrifft, sondern weil dazu schon eine große Diskussion in den Blogs ausgebrochen ist, und sich auch reichlich geäußert wurde. Es wurden Denksanstöße gegeben, und viele haben dazu ihre Meinung abgeben. Jetzt möchte ich doch selbst etwas zu dem Amoklauf von Emsdetten schreiben. Das besondere an der Tat ist wohl, dass immer deutlicher wird, dass es sich hier nicht nur um einen Täter handelt, sondern auch um ein Opfer. Ich verabscheue diese Tat, aber man muss Angst bekommen, dass sich so etwas wiederholt. Das merkt man an den vielen Reaktionen und Diskussionen, die dadurch ausgelöst wurden. Es wird Handeln gefordert, man sucht nach den Ursachen.
Für mich sollte sich jeder aber vor Augen führen, dass man selbst auch etwas tun kann. Denn im Vordergrund dieser vielen Diskussionen steht das Wort "Mobbing". Nur wer selbst schon ein Opfer von so etwas geworden ist, weiß dass bei solchen Aktionen viele tatenlos zusehen. Ich habe es schon erlebt, und kann sagen, dass man als einzelner recht hilflos dem gegenüber steht. Ob in der Schule, oder auf einem Arbeitsplatz. Da gibt es das Opfer, der/die Täter, und die, welche zusehen. Die, die einfach wohl froh sind, dass sie nicht betroffen sind. Dabei kann so etwas für das Opfer sehr große Konsequenzen haben. Bei mir war es der Fall, dass ich nicht nur meine Arbeit verloren habe, sondern dass meine gesamte Existenz zerstört wurde. Die Mobber wussten das, sie haben das wissentlich in Kauf genommen. Nicht nur meine, sondern die meiner Tochter genauso. Für mich heute noch unfassbar. Heute habe ich noch Albträume, und kann dieses Handeln nicht nachvollziehen. Ich kann mich ganz gut wehren, und habe wirklich alles versucht. Geredet, geschrien, geweint, gebettelt, oder einfach versucht es zu ignorieren. Aber als einzelner ist man machtlos. Und ja, ich bin wütend auf diejenigen, die das verursacht haben, und die, die zugesehen haben. Und mir tut derjenige leid, der auf dieser Firma das nächste Opfer ist. Denn einer wird es immer sein, da sind solche Handlungsweisen vorprogammiert. Solange, bis da jemand nicht mehr allein für sich kämpft. Denn das ist es, ein täglicher Kampf. Warum das mit mir gemacht wurde, weiß ich heute auch noch nicht genau. Meist ist es Neid, und ich will auch nicht zu ausführlich werden. Getan habe ich jedenfalls niemanden etwas. Ich möchte auch mich hier nicht so als Opfer darstellen, sondern auch zeigen, dass es jeden ganz grundlos treffen kann.
Ich möchte auch nur mit diesem Beitrag einen kleinen Anstoß geben, dass wir es auch selbst in der Hand haben, dass Menschen nicht an so etwas verzweifeln, und Taten aus diesem Grund nicht stattfinden müssen. Wir können an unsere Kinder weitergeben, dass Ausgrenzen und Angreifen von Mitschülern und später Mitarbeitern nicht richtig ist, und dass wir das nicht tolerieren dürfen. Denn so wird Mobbern ganz schnell die Luft aus den Segeln genommen. So etwas ist verabscheuungswürdig, und das sollte man denen auch sagen. Und dann passiert so etwas vielleicht auch nicht mehr.
Trotzdem ist natürlich mehr notwendig, was da getan werden muss. Aber das ist etwas, was jeder einzelne für diese Jugendlichen und Kinder machen kann. Denn sie sind die Erwachsenen von morgen.
Und trotz dieses ernsten Themas allen ein schönes Wochenende.
Für mich sollte sich jeder aber vor Augen führen, dass man selbst auch etwas tun kann. Denn im Vordergrund dieser vielen Diskussionen steht das Wort "Mobbing". Nur wer selbst schon ein Opfer von so etwas geworden ist, weiß dass bei solchen Aktionen viele tatenlos zusehen. Ich habe es schon erlebt, und kann sagen, dass man als einzelner recht hilflos dem gegenüber steht. Ob in der Schule, oder auf einem Arbeitsplatz. Da gibt es das Opfer, der/die Täter, und die, welche zusehen. Die, die einfach wohl froh sind, dass sie nicht betroffen sind. Dabei kann so etwas für das Opfer sehr große Konsequenzen haben. Bei mir war es der Fall, dass ich nicht nur meine Arbeit verloren habe, sondern dass meine gesamte Existenz zerstört wurde. Die Mobber wussten das, sie haben das wissentlich in Kauf genommen. Nicht nur meine, sondern die meiner Tochter genauso. Für mich heute noch unfassbar. Heute habe ich noch Albträume, und kann dieses Handeln nicht nachvollziehen. Ich kann mich ganz gut wehren, und habe wirklich alles versucht. Geredet, geschrien, geweint, gebettelt, oder einfach versucht es zu ignorieren. Aber als einzelner ist man machtlos. Und ja, ich bin wütend auf diejenigen, die das verursacht haben, und die, die zugesehen haben. Und mir tut derjenige leid, der auf dieser Firma das nächste Opfer ist. Denn einer wird es immer sein, da sind solche Handlungsweisen vorprogammiert. Solange, bis da jemand nicht mehr allein für sich kämpft. Denn das ist es, ein täglicher Kampf. Warum das mit mir gemacht wurde, weiß ich heute auch noch nicht genau. Meist ist es Neid, und ich will auch nicht zu ausführlich werden. Getan habe ich jedenfalls niemanden etwas. Ich möchte auch mich hier nicht so als Opfer darstellen, sondern auch zeigen, dass es jeden ganz grundlos treffen kann.
Ich möchte auch nur mit diesem Beitrag einen kleinen Anstoß geben, dass wir es auch selbst in der Hand haben, dass Menschen nicht an so etwas verzweifeln, und Taten aus diesem Grund nicht stattfinden müssen. Wir können an unsere Kinder weitergeben, dass Ausgrenzen und Angreifen von Mitschülern und später Mitarbeitern nicht richtig ist, und dass wir das nicht tolerieren dürfen. Denn so wird Mobbern ganz schnell die Luft aus den Segeln genommen. So etwas ist verabscheuungswürdig, und das sollte man denen auch sagen. Und dann passiert so etwas vielleicht auch nicht mehr.
Trotzdem ist natürlich mehr notwendig, was da getan werden muss. Aber das ist etwas, was jeder einzelne für diese Jugendlichen und Kinder machen kann. Denn sie sind die Erwachsenen von morgen.
Und trotz dieses ernsten Themas allen ein schönes Wochenende.
Trick_17 - 25. Nov, 11:49



























